Institutional Money, Ausgabe 2 | 2026
NACHRICHTEN & NAMEN Fotos: © Kadit | Adobe Stock, Daniel Moeller Fotografie I VHV, VBV, Zurich, Bertelsmann Stiftung 20 2/2026 | institutional-money.com BORIS SONNTAG wurde zum Vorstand Kapitalanlagen der VHV Holding und der VHV Vereinigte Hannoversche Ver- sicherung berufen. Zudem wird er Vorstandssprecher von Wave Management, dem Finanzdienst- leister der VHV-Gruppe. Sonntag tritt die NachfolgevonUlrichSchneideran,dersich in den Ruhestand verabschiedete. GÜNTHER SCHIENDL verlässt zum Jahres- endedenVorstandder VBV-Gruppe.Schiendl istderzeitMitglieddes Vorstands der VBV- Holding und CEO der VBV-Pensionskasse. Sein Posten wird nicht nachbesetzt, da die VBV-Gruppe ihre Asset-Management-Einheiten der hauseigenenVorsorgekasseundPensions- kasse zukünftig bündelt. MARTIN JUSTEN ist neuer Chief Invest- ment Officer (CIO) der Zurich Gruppe Deutschland. Er ver- antwortete diese Funktion bereits ad interim. Justen ist bereits seit dem Jahr 2020 für die Zurich-Gruppe Deutschland aktiv. Zuletzt leitete er die Abteilung Busi- ness Strategy & Operations in Investment Management. DANIELASCHWAR- ZER verlässt zur Jahresmitte den Vorstand der Ber- telsmann Stiftung. Sie war 2023 in den Vorstand der Stif- tung berufen worden. Sie verantwortete die Programme „Europas Zukunft“ und „Demokratie und Zusammenhalt“ sowie seit August 2025 kommissarisch das Programm „Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft“. NAMEN Alternative zur Kapitalgarantie REFORM DER BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE In Österreich soll nach vielen Jahren des Abwartens endlich eine Reform respektive Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge erfolgen. Sofern Öster- reichs Parlament zustimmt, soll ab 2027 ein „Generalpensionskassenvertrag“ eingeführt werden, der allen Arbeitneh- mern den Zugang zu einer betrieblichen Zusatzpension ermöglicht. Geplant ist die optionale, kostenfreie Übertra- gung von „Abfertigung-neu-Guthaben“ (das sind jene Gelder, die von Mitarbei- tervorsorgekassen gehalten werden) in eine Pensionskasse, um eine lebenslange VWHXHUIUHLH =XVDW]UHQWH ]X VFKDȬHQ 'DV soll vor allem den Mitarbeitern kleine- rer Betriebe ohne Pensionskassenlösung zugute kommen. In Österreich bieten in der Regel nur größere Unternehmen (ca. 25 %) ihren Mitarbeitern klassische 3HQVLRQVNDVVHQOHLVWXQJHQ DQ 'LH JURĕH Mehrzahl der Arbeitnehmer (ca. 75 %) kommt nicht in den Genuss einer Pen- sionskassenleistung, sondern ist nur 7HLO GHV DXIJUXQG HLQHU YHUSijLFKWHQGHQ Kapitalgarantie nur niedrige Renditen erwirtschaftenden Mitarbeitervorsorge- kassensystems respektive der staatlichen ersten Säule. 'XUFK GLH JHSODQWH 2SWLRQVPĆJOLFKNHLW für ein garantieloses Anlagemodell kön- QHQ'HVWLQDWÌUH DXI KĆKHUH 5HQGLWHQ XQG damit höhere Pensionszahlungen imAlter KRȬHQ $QGUHDV =DNRVWHOVN\ 2EPDQQ des Fachverbands der Pensions- und Vorsorgekassen, sieht im Generalpen- sionskassenvertrag einen „Schritt in die richtige Richtung“, um die betriebliche Altersvorsorge breiteren Bevölkerungs- gruppen zugänglich zu machen. Fritz Mostböck, Präsident der ÖVFA, lobte die wirtschaftliche Tragweite und appellierte an eine gezielte Umsetzung. INFO: pensionskassen.at
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy ODI5NTI=