Institutional Money, Ausgabe 2 | 2026
THEORIE & PRAXIS Asset Allocation 114 2/2026 | institutional-money.com Methodik-Upgrade Diese Basismethodik liefert nützliche Ergeb- nisse, aber PitchBook kann die Analyse durch einige wichtige Anpassungen verbes- sern: a) durch Berücksichtigung des Einsat- ]HV YRQ +HEHOHȬHNWHQ LQ 6WUDWHJLHQ SULYD - ter Fonds, b) durch die Berücksichtigung der Abschläge auf den NAV in LP-geführ- WHQ )RQGV EHLP+DQGHO LQ 6HNXQGÌUPÌUN - ten und c) durch die Anpassung der Vola- tilitätsschätzung des Privatmarktteils für einen angemesseneren Risiko-Rendite-Ver- JOHLFK 6FKOLHĕOLFK VHW]HQ 3( %X\ RXW XQG Private-Debt-Fonds in der Regel Leverage auf Assetebene, auf Fondsebene oder sogar auf beiden Ebenen ein. Der PE-Buy-out- Public-Market-Proxy-Index, der Morning- VWDU 86 6PDOO &DS ([WHQGHG 75 ,QGH[ VSLH - gelt ebenfalls eine gewisse Hebelwirkung GXUFK GLH )UHPGljQDQ]LHUXQJ GHU ]XJUXQ - de liegenden Unternehmen wider, jedoch QLFKW LQ GHPVHOEHQ $XVPDĕ ZLH %X\ RXW Fonds. Ebenso berücksichtigt der Mor- QLQJVWDU /67$ 86 /HYHUDJHG /RDQ ,QGH[ der die Wertentwicklung von Leveraged Loans selbst abbildet, keine Hebelwirkung. Um Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen, wen- det PitchBook einen Hebelfaktor von 50 Prozent auf die den Buy-out- und Pri- vate-Debt-Allokationen gegenüberstehen- GHQ %HQFKPDUNV GHV ĆȬHQWOLFKHQ 0DUNWHV an. Diese Anpassung gleicht das Risikopro- ljO GHU ĆȬHQWOLFKHQ %HQFKPDUNV EHVVHU DQ jenes von Privatmarktfonds an und stellt sicher, dass Performanceunterschiede in erster Linie strukturelle Merkmale der Pri- vatinvestments und nicht das Vorhanden- VHLQ YRQ /HYHUDJH (ȬHNWHQ ZLGHUVSLHJHOQ Im Gegensatz dazu wendet PitchBook kei- QHQ /HYHUDJH DXI GLH 9& XQG ,PPRELOLHQ 3UR[LHV DQ GD 6WDUW XSV LQ GHU 5HJHO QXU PLQLPDOH 6FKXOGHQ KDEHQ XQG GHU 1DUHLW $OO (TXLW\ 5(,7V ,QGH[ GLH 6WUXNWXU GHU YRQ LKP HUIDVVWHQ 5(,7V ZLGHUVSLHJHOW GLH in der Regel eine Mischung aus eigen- und IUHPGljQDQ]LHUWHP ,PPRELOLHQYHUPĆJHQ enthalten. Dies führt zu einem Leverage, wie er weitgehendmit demHebel überein- stimmt, der typischerweise bei Private-Real- Estate-Fonds zu beobachten ist. Was die delikate Bewertungsfrage anbelangt, so werden Privatmarkt-Assets im Gegen- satz zu gelisteten Vermögenswerten nicht mark-to-market bewertet, und die Netto- inventarwerte werden oft selbst gemeldet, was zu einer Verzerrung (Bias) der Assets nach oben führt. Um die mit Privatmärk- ten verbundene Bewertungsunsicherheit und Illiquidität zu erfassen, wendet Pitch- Book bei der Berechnung der Renditen einen Abschlag von 15 Prozent auf denNet- toinventarwert (NAV) an, der das Niveau widerspiegeln soll, zu dem LP-Anteile in GHU 5HJHO DXI GHP 6HNXQGÌUPDUNW JHKDQ - delt werden. Dies ist eine grobe Anpassung, aber der NAV-Haircut hat – wie sich heraus- stellt – nur marginale Auswirkungen auf die Gesamtrenditen. Über längere Anlage- KRUL]RQWH KLQZHJ ZLUG GHU (ȬHNW GHU 1$9 Anpassung abgeschwächt, da der Abschlag ĞEHU HLQHQ JUĆĕHUHQ =HLWUDXP DPRUWLVLHUW » Venture Capital hat sich als besonders sensibel in Bezug auf Timing und Managerselektion erwiesen. « Andrew Akers, Lead Quantitative Research Analyst bei PitchBook Überschussrenditen im Zeitablauf Durchschnittliche rollierende annualisierte Überrenditen über fünf Jahre der vier Strategien Die Durchschnitte der vier Strategien PE Buy-out, Private Debt, Venture Capital (VC) und Immobilien liefern keine stabilen Überschussrenditen (Excess Returns). Hier scheint Timing eine wichtige Erfolgskomponente zu sein. Quelle: PitchBook Foto: © PitchBook 2005 2006 2008 2010 2012 2014 2016 2019 2020 2022 2007 2009 2011 2013 2015 2017 2018 2021 2023 PE Buy-out Private Debt VC -2% 0% 2% 4% 6% -4% -6% Real Estate
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