Institutional Money, Ausgabe 2 | 2026

THEORIE & PRAXIS Asset Allocation 110 2/2026 | institutional-money.com Allokation in geschlossene Call-Fondsstra- tegien für Privatmärkte in den Bereichen Private Equity Buy-out, Private Debt, Ven- ture Capital und Immobilien zumPortfolio eines Allokators imVergleich zu einer voll- VWÌQGLJHQ $QODJH LQ ĆȬHQWOLFKHQ 0ÌUNWHQ von 2000 bis 2024 geleistet hätte. Einwesentlicher Unterschied in dieser Ana- lyse ist der Fokus des PitchBook-Research- teams auf die Auswahl eines geeigneten Proxy-Index für den Privatmarkt, der einen klareren Vergleich mit der Performance GHV ĆȬHQWOLFKHQ0DUNWHV HUPĆJOLFKW $QJH - sichts des anhaltenden Trends zu alternati- ven Anlagen seitens institutioneller Anleger und zunehmend auch privater Vermögen stellt sich natürlich die Frage: Lohnt sich eine Allokation in die Privatmärkte? Die kurze Antwort lautet: Nicht unbedingt. Methodik Um die realen Erfahrungen von Allokato- ren zu erfassen, verwendet die Institutional Research Group von PitchBook ein simu- lationsbasiertes Framework, das die Pitch- Book-Datenbank mit tatsächlichen histo- ULVFKHQ &DVKijRZV XQG 1$9V IĞU HLQ]HOQH SULYDWH )RQGV QXW]W 'LH SURSULHWÌUH0HWKR - dik bewertet die marginalen Auswirkun- gen der Einführung einer Privatmarktal- lokation in einem 60/40-Portfolio. Anstatt sich auf gepoolte Durchschnittswerte oder abstrakte Benchmarks zu konzentrieren, modelliert das Team, wie ein tatsächli- cher Allokator eine Private-Asset-Tangente neben gelisteten Aktien und festverzinsli- chen Wertpapieren aufbauen und verwal- ten könnte. Vergleiche der Performance gelisteter und privater Assets werden oft in absoluten Zahlen dargestellt, was jedoch die Tat- sache verschleiert, dass die Erfahrungen von Investoren an den Privatmärkten alles andere als einheitlich sind. Da es keinen investierbaren „Korb“ aller privaten Fonds gibt, hängen die Ergebnisse stark von der Fondsselektion, demZeitpunkt der Alloka- WLRQ XQG GHU 3RVLWLRQ LP 0DUNW]\NOXV DE PitchBooks Simulationsrahmen ist so kon- zipiert, dass er diese Variabilität erfasst und die gesamte Bandbreite potenzieller Ergeb- nisse illustriert, mit denen ein Allokator konfrontiert sein könnte. Die Simulation beginnt im Jahr 2000 mit zwei identischen Portfolios: Eines wird als simuliertes Port- folio und das andere als Benchmarkportfo- lio bezeichnet. Die Portfolios werden unter 9HUZHQGXQJ ĆȬHQWOLFKHU ,QGL]HV IĞU MHGHQ Bereich konstruiert. Um einen Proxy (Stell- vertreter) für die Allokationen an den Pri- vatmärkten zu erstellen, haben Nathan » Buy-out- und Private-Debt- Allokationen verbessern meist die Renditen, doch leverage- und risikoadjustiert schwindet der Vorteil. « Nathan Schwartz, Senior Quantitative Research Analyst bei PitchBook Allokation von Benchmark- und Simulationsportfolio Das Simulationsportfolio ersetzte sukzessive gelistete Engagements durch ungelistete. Auf Basis der PitchBook zur Verfügung stehenden Daten werden im Simulationsportfolio aus den Erträgen der gelisteten Aktien und Bonds zufällig ausgewählte Commitments aus der jeweiligen Vintage-Kohorte der Privatmarktvehikel sukzessive aufgebaut, bis die Zielallokation von 20 Prozent erreicht ist. Vergleichsbeginn ist das Jahr 2000. Quelle: PitchBook ‘00 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 Cash Public Fixed Income Public Equity Public Market Comparable 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 10% 0% ‘00 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 Cash Public Fixed Income Public Equity Private Market Asset Public Market Comparable 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 10% 0% Foto: © PitchBook

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