Institutional Money, Ausgabe 1 | 2026

In die Zukunft investieren – mit Fixed Income und Infrastruktur. Aktives Management schafft entscheidenden Mehrwert Aktives Fixed-Income-Management verbindet breite Diversifikation mit einer gezielten Steuerung von Emittenten- und Einzeltitelrisiken. Besuchen Sie uns auf unserer Website www.bayerninvest.de Disclaimer: Zu Werbezwecken; allein verbindlich sind Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen und Geschäftsberichte, abrufbar unter bayerninvest.de; keine Gewähr für Entwick- lung der Länder, Märkte Branchen, Renditen; Veränderungen können zu vollem Verlust des Investments führen. Performance nach BVI-Methode; ersetzt keine Rechts-/ Steuerberatung. Mit aktivem Management die verkehrte Welt am Anleihenmarkt bändigen Die Kapitalmärkte sind im laufenden Jahr von fiskalischen Belastungen geprägt. Zwar dominieren poli- tische Schocks kurzzeitig die Schlagzeilen, verpuffen aber rasch am Markt. Das führt zu hoher Volatilität bei Staatsanleihen, während sich die Schwankungsanfälligkeit von High Yield-Bonds unter dem lang- jährigen Durchschnitt bewegt –eine Umkehrung des gewohnten Risikoverhaltens. Deshalb ist es für das Jahr 2026 zentral, Duration gezielt und differenziert einzusetzen. Wir bevorzugen eine aktive Steuerung gegenüber passiven Ansätzen. Denn Fixed-Income-Investoren achten auf struktu- relle Themen. Steigende Defizite, hoher Finanzierungsbedarf und eine wachsende Verschuldung führen zu höheren Laufzeitprämien und stärkeren Spreadbewegungen. Seit jeher fungieren Anleihemärkte als Seismograf der Fiskalpolitik. Volatilität bleibt damit kein Ausnahmezustand, sondern das Grundrauschen. Ein Beispiel hierfür lieferte Frankreich im vergangenen Quartal. Die Risikoprämien französischer Staats- anleihen entwickelten sich deutlich schwächer als die von Unternehmensanleihen. Selbst französische Unternehmen schnitten nach der gescheiterten Vertrauensabstimmung besser ab als der Staat. Länder- Differenzierung wird damit zum aktiven Spielfeld. Wir sehen Chancen im Duration-Management, allerdings nur in Verbindung mit aktiver Steuerung. Für uns ist nicht das absolute Zinsniveau entscheidend, sondern zu jeder Zeit ein ausgeglichenes Chan- cen-/ Risikoprofil des Portfolios zu gewährleisten. Zugleich befinden sich die Creditspreads im Fünf- Jahres-Vergleich auf einem niedrigen Niveau. Renditen waren zuletzt ein guter Ertragsindikator und bieten weiterhin einen Risikopuffer. Auch Kuponerträge liegen im historischen Vergleich auf erhöhten Niveaus und zeigen eine steigende Tendenz. Spreads, Renditen und Kupons bilden somit drei Seiten einer Medaille, die im Portfoliomanagement 2026 ganzheitlich betrachtet werden müssen.

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