Institutional Money, Ausgabe 1 | 2026

PRODUKTE & STRATEGIEN Pflegeimmobilien 242 1/2026 | institutional-money.com von Zeitarbeitern bei Personalausfall. „Lea- singpersonal ist wichtig für die Kompensa- tion von kurzfristigen Ausfällen“, bestätigt SakweNakonji, „allerdings sind dieseMehr- NRVWHQ QLFKW UHljQDQ]LHUW ĺ 'HVKDOE EDXHQ große Betreiber regionale Springerpools DXI XP EHGDUIVZHLVH ijH[LEHO UHDJLHUHQ ]X NĆQQHQ 'LH +HUDXVIRUGHUXQJ ODXWHW GLH (ȯ]LHQ] VWHLJHUQ RKQH GLH 9HUVRUJXQJV - qualität zu gefährden. 3ijHJH LVW HLQ VWDUN UHJXOLHUWHV XQG DGPLQLV - WUDWLY NRPSOH[HV 6\VWHP 'DKHU EUDXFKW HV QHEHQ SijHJHULVFKHU .RPSHWHQ] XQEHGLQJW kaufmännisches Know-howmit Strukturen IĞU 3ijHJHVDW]YHUKDQGOXQJHQ &RQWUROOLQJ 3HUVRQDOVWHXHUXQJ (LQNDXI 'LJLWDOLVLHUXQJ XQG 4XDOLWÌWVPDQDJHPHQW Ľ(LQH 3ijHJH immobilie ist kein passives Investment. Wer dauerhaft stabile Erträge will, muss den Betrieb als Partner verstehen – nicht als Kos- WHQVWHOOHĺ EHWRQW &RPSDVVLR &KHI 1ROGH Ľ3ijHJH LVW HLQH VR]LDOH 'LHQVWOHLVWXQJ DEHU die betriebliche Leitung ist eine unterneh- merische Tätigkeit, die entsprechende Kom- SHWHQ]HQ HUIRUGHUWĺ ZHLĕ ([SHUWLQ 6DNZH 1DNRQML DXV (UIDKUXQJ 'LH (LQQDKPHQ ODV - VHQ VLFK YRU DOOHP GXUFK KDUWQÌFNLJHV 9HU - KDQGHOQ GHU 3ijHJHVÌW]H XQG HLQH NRQVWDQW hohe Auslastung mittels professionellen Belegungsmanagements optimieren. Große Betreiber tun sich dabei leichter als kleinere Unternehmen oder Einzelbetriebe. Investoren sind nicht das Problem Immer wieder wird in Medien über Miss- VWÌQGH LQ3ijHJHKHLPHQ EHULFKWHW 'DV VLQGbł das betonen alle Gesprächspartner von ,QVWLWXWLRQDO 0RQH\ ł JOĞFNOLFKHUZHLVH $XV - QDKPHQ 'LH 3ijHJHZLUWVFKDIW LVW VWDUN UHJX - liert und wird dementsprechend beaufsich- tigt. Personalschlüssel werden vonBehörden geprüft, eine mangelhafte Reinigung fällt bei Begehungen auf. Stellschrauben sind der ]HQWUDOH (LQNDXI XQG GLH 9HUPHLGXQJ YRQ 9HUVFKZHQGXQJ HWZD GXUFK 0LQLPLHUXQJ YRQ /HEHQVPLWWHODEIÌOOHQ Ľ9RP6\VWHPKHU ist es nicht möglich, zulasten der Qualität zu sparen“, betont Sakwe Nakonji. 'LH :RKOIDKUWVYHUEÌQGH NULWLVLHUHQ RIW GLH Gewinnerzielungsabsichtenprivater Firmen. (WZD 3UR]HQW GHU GHXWVFKHQ 3ijHJHKHLPH VLQG LQ IUHLJHPHLQQĞW]LJHU +DQG UXQG 3UR]HQW LQ SULYDWHU 7UÌJHUVFKDIW 'DV JUHLIW MHGRFK ]X NXU] 3ULQ]LSLHOO VROOWHQ DOOH (LQ - richtungen Gewinne erwirtschaften, damit GHU %HWULHE QDFKKDOWLJ LVW 'HQQ RKQH (UWUÌ - ge sind Finanzierungen schwierig, und ohne Rücklagen sind keine Investitionenmöglich. 'DV JLOW IĞU JHPHLQQĞW]LJH 7UÌJHUZLH'LDNR - QLH &DULWDV 5RWHV .UHX] XQG$:2JHQDXVR wie für private Träger. *OHLFKZRKO EHljQGHQ VLFK SULYDWH ,PPR - bilieneigentümer in einem Spannungsbo- JHQ 2EZRKO GHU 3ijHJHEHUHLFK EHUHLWV PLW ljQDQ]LHOOHQ +HUDXVIRUGHUXQJHQ NÌPSIW PĞVVHQ VLH PLW GHU 9HUSDFKWXQJ *HOG YHU - dienen, damit sich die Investition und das Risiko lohnen. Und so stehen unter- VFKLHGOLFKH ,QWHUHVVHQ GHU 9HUPLHWHU XQG 3ÌFKWHU HLQDQGHU JHJHQĞEHU 'HU HLQH ZLOO möglichst hohe Pachteinnahmen undmög- lichst wenig investieren, der andere eine möglichst geringe Pacht und eine intakte ,PPRELOLH 'DEHL VLQG VLH DEHU ODQJIULV - WLJ DXIHLQDQGHU DQJHZLHVHQ +RKH VWDUUH Pachtforderungen bei gleichzeitigem Inves- Rasant steigende Gesamtkosten für einen Pflegeheimplatz Binnen weniger Jahre verteuerte sich ein Platz in der stationären Pflege um gut 60 Prozent. Die höheren Kosten belasten sowohl die Sozialversicherung als auch die Betroffenen und deren Angehörige. ImDezember 2025 lagen die Gesamtkosten für einen Heimplatz in Deutschland bei durchschnittlich 5.033 Euro. Die Pflegebewohnenden hatten davon 2.605Euro zu tragen. Konkret sieht die Finanzierungwie folgt aus: Die Soziale Pflegeversicherung (SPV) zahlt pauschale Leistungsbeträge für die pflege- rische Versorgung und Betreuung in Pflegeheimen. Je nach Pflegegrad variieren diese zwischen 805 Euro bei Pflegegrad 2 und 2.096 Euro bei Pflege- grad 5. Im Dezember 2025 betrugen diese pauschalen Leistungsbeträge durchschnittlich 1.539 Euro je Pflegeheimplatz. Seit 2022 erhalten Pflegebe- dürftige von der Pflegeversicherung einen Zuschuss für pflegebedingte Eigenanteile, der seit 2024wie folgt gezahlt wird: 15 Prozent bei Wohndauer von bis zu 12 Monaten, 30 Prozent bei Wohndauer von 13 bis 24Monaten, 50 Prozent bei Wohndauer von 25 bis 36Monaten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. ImDezember 2025 erhielten die Heimbewohnenden durchschnittlich 890 Euro für die Eigenanteile erstattet, 1.044 Euromussten sie selbst leisten. Hinzu kamen durchschnittlich 1.044 Euro an Kosten für Unterkunft und Verpflegung und 517 Euro an Investitionskosten. Quelle: WIdO/AOK Ausgaben der SPV: Leistungsbetrag (§ 43 SGB XI) Zuschlag (§ 43c SGB XI) Pflegebedingte Eigenanteile Unterkunft & Verpflegung Investitionskosten Eigenanteile der Pflegebewohnenden: 3254 3401 3558 3681 3987 4297 4715 5033 3000 3500 0 500 1000 1500 2000 2500 4000 4500 5000 5500 3164 426 429 436 440 449 470 484 500 517 1044 1044 890 1539 982 953 809 1470 909 874 569 1461 842 733 495 1447 797 988 1447 773 884 1461 751 772 1443 710 727 687 1410 616 1412

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