Institutional Money, Ausgabe 1 | 2026
PARTNER-PORTRÄT F ast alle Altersvorsorgeeinrichtungen sind darum bemüht, ihre Auszahlungszusagen bei Fälligkeit zu erfüllen. Dochmit demRenten- eintritt der Babyboomer-Generation sehen sich Pensionspläne wachsenden Zahlungsverpflich- tungen gegenüber. Gleichzeitig nehmen die Bei- tragszahlungen tendenziell ab. In dieser Phase lassen sich die zugesagten Rentenleistungen nicht mehr aus den laufenden Beitragseinnah- men finanzieren. Da Pensionseinrichtungenmit hohem Reifegrad ihren Zahlungsverpflichtun- gen gegenüber Rentenempfängern auch unter ungünstigen Marktbedingungen nachkommen wollen, ohne Assets veräußern zu müssen, bedarf es einer Anpassung ihrer Kapitalanlage- strategie. CDI folgt auf LDI Um die Auszahlungsrisiken zu reduzieren, hat sich in den späten 2000er-Jahren das Konzept des Liability Driven Investing (LDI) etabliert. Es zielt darauf ab, Vermögenswerte und Verbind- lichkeiten gegenüber Veränderungen der ent- scheidenden Bewertungsparameter abzusi- chern und die Volatilität des Anlagevermögens auf Tagesbasis zu kontrollieren. Ein noch siche- rerer Weg, um zukünftige Zahlungsverpflich- tungen bedienen zu können, ist die Strukturie- rung eines Portfolios, über das verlässliche Ein- nahmen aus Kapitalanlagen generiert werden. Diese decken in passender Höhe und terminge- recht die jeweiligenAuszahlungsverpflichtungen ab. Genau das passiert beim Cashflow Driven Investing (CDI), das als Ergänzung und Weiter- entwicklung zu LDI zu sehen ist. Dabei gilt: Je weiter eine Einrichtung in ihrem Lebenszyklus fortgeschritten ist, desto attraktiver sind CDI- Ansätze. Gerade inder reinenAbwicklungsphase können sie die Hauptrolle bei der Kapitalanlage- strategie übernehmen. Die Kunst besteht darin, ein festverzinsliches Portfolio zu konstruieren, dessen Mittelzuflüsse aus Kupon- und Kapital- rückzahlungen bei Fälligkeit den Abflüssen des Pensionsplans, also den Zahlungen an die Leis- tungsempfänger, möglichst genau entsprechen. Buy-and-Maintain als Schlüsselfaktor Idealerweise werden bei CDI-Investmentkon- zepten Wiederanlagerisiken eliminiert, indem festverzinsliche Papiere nach dem Kauf bis zur Fälligkeit gehalten werden. Diese als „Buy- and-Maintain“ bezeichnete Strategie schaltet nicht nur das Wiederanlagerisiko aus, sondern ist auch immun gegenüber Kursschwankun- gen und senkt zudem die Transaktionskosten. Als Grundlage eines CDI-Portfolios haben sich insbesondere qualitativ hochwertige Unterneh- mensanleihen bewährt. Solche Investment- Grade-Anleihen überzeugen auch in ungünsti- genMarktphasenmit geringenAusfallraten und sorgen so für die nötige Stabilität. Outsourcing bringt Vorteile CDI-Strategien und Buy-and-Maintain-Ansätze sind für alle Altersvorsorgeeinrichtungen – unabhängig von ihrer Größe – von hoher Rele- vanz. Allerdings verfügen nicht alle Einrichtun- gen und Run-off-Plattformen über die nöti- gen Ressourcen, um diese Strategien erfolg- reich umzusetzen. In diesem Fall kann die Aus- lagerung an einen erfahrenen Asset Manager, eine strategisch sinnvolle Lösung darstellen. Aber auch für größere Pensionskassen kann ein solches Outsourcing von Vorteil sein. Einer- seits lassen sich dadurch Betriebskosten spa- ren, etwa bei den Aufwendungen für Research undReporting. Andererseits besteht dieChance, über die Fertigkeiten und den besseren Markt- zugang eines versierten externen Vermögens- verwalters die Performance der CDI-Strategie zu verbessern. CDI: Die neue Investmentphilosophie für Pensionspläne Cashflow Driven Investing (CDI) ist eine langfristige Investmentstrategie, die Pensionseinrichtungen hilft, ihre Auszahlungszusagen einzuhalten. Worauf es bei diesemAnsatz ankommt und wieso eine Auslagerung von Vorteil sein kann. Kontakt BNP Paribas Asset Management Europe, German Branch Senckenberganlage 19 60325 Frankfurt am Main Tel.: +49 172 647 94 539 E-Mail: nader.purschaker@bnpparibas.com Internet: bnpparibas-am.de Firmenporträt Mit einem verwalteten Vermögen von rund 1,6 Billio- nen Euro und einer aktiven Präsenz in etwa 40 Län- dern zählt BNP Paribas Asset Management zu den führenden europäischen Vermögensverwaltern mit globaler Reichweite. Die Gesellschaft verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung und bietet ihren Kunden, zu denen einige der größten institutionellen Anleger gehören, eine umfassende Expertise in allen Bereichen der Kapitalanlage. BNP Paribas AM ist ins- besondere auch für seine hochwertigen Investment- lösungen beim langfristigen Anlagemanagement für Versicherungen und Pensionsfonds bekannt. Dr. Monika Ritter Director Institutional Sales, BNP Paribas Asset Management Nader Purschaker Leiter Institutional Asset Management MEHR ERGEBNISSICHERHEIT BEI ZUKÜNFTIGEN PENSIONSZAHLUNGEN ANZEIGE FOTO: © HOLGER PETERS FOTOGRAFIE
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