Institutional Money, Ausgabe 1 | 2026

22 1/2026 | institutional-money.com NACHRICHTEN & NAMEN IBM-Pensionskasse ist Geschichte Ausfinanzierungen unter der Lupe Die VBV Pensionskasse aus Wien hat zum Jahreswechsel die Verwaltung aller betrieb- lichen Pensionsansprüche sowie die Auszahlung der monatlichen Pensionsleistun- gen der österreichischen IBM Pensionskasse übernommen. Die IBM-Berechtigten wer- den seither durch die VBV Pensionskasse betreut. Die VBV übernahm nur den Bestand der IBM-Pensions- kasse, nicht jedoch die Kasse selbst. Die IBM Pensionskasse verwaltete zuletzt für rund 1.700 Anwartschafts- und Leistungs- berechtigte ein Vermögen von rund einer halben Milliarde Euro. Zum Vergleich: Die wesentlich größere VBV Pensions- kasse kam vor der Übernahme der IBM- Bestände auf rund 9,5 Milliar- den Euro und servicierte rund 340.000 Personen. IBM Öster- reich wollte mit dieser Übertra- gung einerseits Kosten sparen und gleichzeitig eine professio- nelle Betreuung ihrer Destinatä- re sicherstellen. „Wir bieten den IBM-Berechtigten unser Top- VBV-Service“, betont Günther Schiendl, CEO der VBV-Pen- sionskasse. Kurz vor Redaktionsschluss wur- de bekannt, dass die Konzession der österreichischen IBM Pensionskasse per AnfangMärz erloschen ist. Damit endete die rechtliche Existenz als eigenständige betriebliche Pensionskasse undÖsterreich hat nur mehr sieben Pensionskassen. INFO: vbv.at Die gemeinsame Studie von Fide- lity International und Frankfurt School of Finance & Manage- ment „Fidelity Pension Finan- ce Watch“ ging der Frage nach, ob Unternehmen ihre Pensions- YHUSijLFKWXQJHQ DXVljQDQ]LHUHQ sollen oder nicht. Denn viele Firmen erachten es als sinnvoller, Gelder in das eigene operative Wachstum zu investieren, um so zukünftig höhere Renten zah- len zu können. Für die Studie wurden die Aktienkursentwicklungen und die Bilanzen von rund 200 CDAX-Unterneh- men für den Zeitraum2011 bis 2024 ana- lysiert. Die Frage hat große Bedeutung: Aktuell lasten auf den Bilanzen dieser Fir- PHQ 3HQVLRQVYHUSijLFKWXQJHQ LQ +ĆKH von 481 Milliarden Euro. Die Studien- macher unterteilten denCDAX in Firmen mit hohem und mit niedrigem Wachs- tumspotenzial und vergli- FKHQ GLH $XVljQDQ]LHUXQJHQ mit der Aktienkursentwick- OXQJ (UJHEQLV 'LH $XVlj - nanzierung von Pensions- YHUSijLFKWXQJHQ ORKQW VLFK gerade für Wachstumsunter- nehmenmehr als für stagnie- rende Firmen. Insbesondere fürWachstumsunternehmen existiert zwischen Pensions- YHUSijLFKWXQJHQ XQG :DFKV - WXP NHLQ =LHONRQijLNW VRQGHUQ KLHU LVW HLQH $XVljQDQ]LHUXQJ LPPHU SRVLWLY „Unternehmen, die in das operative Geschäft investieren und ihre Pensions- YHUSijLFKWXQJHQ DXVljQDQ]LHUHQ ZHLVHQ HLQH KĆKHUH 3URljWDELOLWÌW XQG HLQH EHV - sere Aktienkursentwicklung auf“, betont :ROIJDQJ0XUPDQQ +HDG RI:RUNSODFH Consulting, Fidelity International. INFO: fidelity.de BRANCHENKONSOLIDIERUNG PENSIONSVERPFLICHTUNGEN Fotos: © Edmond de Rothschild,DWS, Johannes Vogt, Faros/Huger, VBV, Fidelity Günther Schiendl, VBV-PK: „Wir freuen uns sehr über diese Zusam- menarbeit und das Vertrauen, das IBM uns entgegen- gebracht hat.“ Wolfgang Mur- mann, Fidelity Int.: „Unternehmen sollten die Aus- finanzierung ihrer Pensionsverpflich- tungen nicht außer Acht lassen.“ DOMINIK KREMER wurde von Edmond de Rothschild Asset Management zum Head of Distribution für Deutschland und Österreich sowie zum Leiter der Nieder- lassung inFrankfurt amMainernannt. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfah- rung imAssetManagement, insbesonde- re in den Bereichen Vertrieb und Busi- ness Development. BARBARA RICH- TER leitet bei der Deut sche -Bank- Tochter DWS zukünf- tigdenBereichAsset Based Finance. Sie war zuvor als Managing Director bei Värde Partners in London tätig, wo sie als Co-Head des Geschäftsbereichs Asset-Based Finance dieVerantwortung für EMEAsowie für globaleWhole-Loan- Investments innehatte. THORSTEN SCHRIE- BER hat den Pulla- cher Vermögensver- walter DJE Kapital AG Ende März ver- lassen. Schrieberwar insgesamt 15 Jahre bei der DJE Kapital AG: von 2001 bis 2007 sowie in den Jah- ren 2017 bis 2026. Zuletzt hatte er als Vorstandsmitglied und Partner den Ver- trieb inne. Seine Nachfolge übernimmt Christian Janas. MICHAEL ILLSIN- GER hat die Leitung der von Faros Con- sulting eröffneten Zweigstelle in Öster- reich übernommen. Er ist seit mehr als drei Jahrzehnten im institutionellen Asset Management in Österreich tätig. Faros will mit der Eröff- nung der Nachfrage nach hochwertiger Beratung im institutionellen Segment nachkommen. NAMEN

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