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Zwölf Warnsignale für das nächste Wirecard

Die Schweizer Privatbank Mirabaud hat im Hinblick auf eine bevorstehende Konzern-Pleite einige Anzeichen zusammengetragen, die bei Anlegern die Alarmglocken schrillen lassen sollten.

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2. Eine Entlohnung für das Spitzenmanagement, die höher ausfällt als bei vergleichbaren Konzernen – obwohl die Profitabilität geringer ist.
© ArtFamily / stock.adobe.com

Um Finanzmarktskandale wie Wirecard künftig zu verhindern, befürwortet das deutsche Finanzministerium laut einem Regierungsvertreter die Schaffung einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde nach dem Vorbild der US-Börsenaufsicht SEC, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Das Ministerium bereitet ein Maßnahmenpaket vor, um die nationale Aufsicht zu stärken und die Regulierung und Kontrollen auf europäischer Ebene zu harmonisieren. Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz hat bereits angekündigt, dass er der Finanzaufsicht Bafin die Möglichkeit zu Sonderprüfungen einräumen möchte, um Manipulationen an den Finanzmärkten aufzudecken.

Ein Viertel der Bilanz
Das schockierende Eingeständnis von Wirecard im vergangenen Monat, dass ein Viertel der Bilanz wahrscheinlich nicht existiert, hat den Ruf Deutschlands als Wirtschaftsstandort geschädigt. Es hat auch gegenseitige Schuldzuweisungen unter den Behörden ausgelöst, die die Unregelmäßigkeiten nicht aufgespürt hatten.

Doch lässt sich eine Pleite wie jene von Wirecard überhaupt vorhersagen? Die Schweizer Privatbank Mirabaud hat in der "Handelszeitung" einige signifikante Hinweise geliefert, bei denen höchste Vorsicht geboten ist – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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