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Zwei VR-Banken im Hessischen planen Fusion

Regulierung, Digitalisierung, Demografie: Dieser Dreiklang spielt auch beim geplanten Zusammenschluss der Volks- und Raiffeisenbanken mit Sitz in Büdingen und Fulda eine wichtige Rolle.

© BRH / stock.adobe.com

Die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen und die VR Bank Fulda planen eine Verschmelzung zur VR Regionalbank. "Die Beschlussfassung soll in den Vertreterversammlungen im Frühjahr 2026 erfolgen", teilen die beiden genossenschaftlichen Institute mit. Der rechtliche Zusammenschluss ist rückwirkend zum 1. Januar 2026 geplant. Die technische Fusion soll im Herbst 2026 vollzogen werden.

Gelingt der Zusammenschluss, entsteht eine der größten Genossenschaftsbanken Hessens mit einer Bilanzsumme von rund 6,7 Milliarden Euro, 880 Mitarbeitenden und 61 Standorten. Die Zahl der Mitglieder beziffern die beiden Institute auf 86.000, die der Kunden auf 265.300. Das betreute Kundenvolumen würde sich auf 13,3 Milliarden Euro summieren.

Keine fusionsbedingten Kündigungen
In der Pressemitteilung verweisen die Banken unter anderem auf steigende regulatorische Anforderungen, geopolitische Herausforderungen, die Digitalisierung sowie den demografischen Wandel, die beide Institute gleichermaßen herausfordern würden. Ähnliche Argumente wurden auch bei zahlreichen anderen Verschmelzungen kleinerer Banken in den vergangenen Jahren genannt.

Die Filialen und SB-Standorte blieben von der Fusion der Banken unberührt, hieß es. Auch die persönlichen Ansprechpartner sollen die gleichen bleiben. "Sie behalten ihre Entscheidungskompetenzen, was schnelle und flexible Entscheidungen vor Ort ermöglicht", betonen die Institute. "Daneben werden moderne digitale Kanäle für Bankgeschäfte weiter ausgebaut, das Kundenservicecenter als zentrale Anlaufstelle gestärkt und innovative, digitale Lösungen aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe frühzeitig eingeführt", heißt es. Fusionsbedingte Kündigungen werde es nicht geben. (fp)

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