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Zum Bundesliga-Start: Wie sich die Finanzbranche im Fußball engagiert

Vom Logen-Mieter bis zum Trikotsponsor: Dutzende Versicherer, Banken, Fondshäuser und Finanzvertriebe dürfen sich "Partner" eines Erstligaclubs nennen. Unsere Redaktion analysierte zum Saisonauftakt, welche Firmen aus dem Finanzsektor um die Gunst der Fans buhlen.

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Bayer Leverkusen
  • Hauptsponsor: Barmenia
  • Partner im Businessclub: Sparkasse Leverkusen
© Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH/stock.adobe.com: Igor Link/Montage: FONDS professionell

Endlich rollt der Ball wieder: Die Bundesliga ist in die Saison 2019/2020 gestartet. Mit von der Partie sind nicht nur Spieler und Fans, sondern auch zahlreiche Sponsoren, die von dem gigantischen Interesse am Fußball profitieren möchten – auch aus der Finanzbranche.

Manches dieser Engagements sorgt für Schlagzeilen, etwa die Tatsache, dass die Comdirect neuer Bankpartner des BVB ist oder dass die Postbank ihr Sponsoring bei Borussia Mönchengladbach auslaufen lässt. Doch wie sieht eigentlich das große Ganze aus? Wie stark engagieren sich welche Banken, Versicherer und Asset Manager bei den Bundesliga-Clubs?


Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, hat unserer Redaktion die Partner und Sponsoren der Topvereine aus dem Finanzsektor zusammengetragen. Die Ergebnisse finden Sie in der Bilderstrecke oben – einfach weiterklicken!


Was wenig überrascht: Am prominentesten vertreten auf den Trikots und in den Stadien der Bundesligisten sind aus der Finanzbranche zweifelsohne die Versicherer. So ist die Barmenia bekanntermaßen Hauptsponsor von Bayer Leverkusen, und das Logo der WWK prangt auf den Leibchen des FC Augsburg. Die Allianz findet bei Bayern München prominent statt, die Signal Iduna bei Borussia Dortmund – beide Gesellschaften sind zugleich Namensgeber der jeweiligen Stadien.

13 Sparkassen leisten sich Kooperationen mit Bundesligisten
Doch wer nicht nur nach den Top-Sponsoren sucht, sondern auch in die zweite Reihe blickt, stößt auf einige beachtliche Details: So engagiert sich die AOK bei gleich sieben Bundesligisten. Und sogar 13 Sparkassen leisten sich eine Partnerschaft mit einem der 18 Topvereine. Die genossenschaftlichen Institute sind etwas zurückhaltender: Die Clubs nennen zehn Volks- und VR-Banken als Unterstützer. Ins Auge sticht Aufsteiger Paderborn, der von gleich drei Volksbanken aus der Region unterstützt wird.

Bei Fortuna Düsseldorf wiederum fällt die hohe Zahl der Kreditinstitute unter den "Club 95"-Partnern auf: So bezeichnen dürfen sich nicht nur die Volksbank Düsseldorf Neuss und die Kreissparkasse Düsseldorf, sondern auch die Privatbanken Metzler und Merck Finck. In Nordrhein-Westfalens vornehmer Hauptstadt, so scheint es, sind auch die Stadionbesucher etwas wohlhabender als im Rest der Republik.

Fünf Fondsanbieter engagieren sich in der ersten Liga
Die Fondsanbieter halten sich beim Sponsoring der Bundesligisten eher zurück. Der 1. FC Köln kann allerdings gleich zwei Asset Manager zu seinen Unterstützern zählen: Flossbach von Storch und Sauren leisten sich Logen im Rheinenergie-Stadion. Dachfondspionier Eckhard Sauren soll zudem in den Vorstand des 1. FC Köln einziehen.

Drei weitere Investmenthäuser engagieren sich finanziell in der Bundesliga: Die DWS ist "Partner" von Eintracht Frankfurt – begonnen hatte sie vor zwei Jahren als "Premium-Partner". Union Investment wird bei Hoffenheim sogar als "Business-Premium-Partner" geführt. MCVM Fondsmanagement aus Liechtenstein ist "Basic-Sponsor" des SC Freiburg. (bm)


Die in der Bilderstrecke oben genannten Sponsoren sind in der Reihenfolge aufgeführt, in der sie auf der Website des jeweiligen Clubs aufgeführt sind. Die Reihenfolge der Vereine entspricht ihrem Abschneiden in der Saison 2018/19. Stand der Recherche: 14.8.2019.

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