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Zu hohe Aktienkurse: Buffetts Cashberg wird immer größer

Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hat nach einem schwachen zweiten Quartal von Juli bis September wieder deutlich mehr Gewinn gemacht – und erhöht damit den Druck auf die Investmentlegende.

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© chagpg/stock.adobe.com; Jeff Kowalsky/Bloomberg; Montage: FONDS professionell

Im dritten Quartal belief sich das operative Ergebnis von Berkshire Hathaway auf 7,9 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Das war rund eine Milliarde mehr als im Vorjahreszeitraum. Da Warren Buffett zuletzt auf überschüssigen Cash-Reserven in Rekordhöhe von 128 Milliarden US-Dollar saß, hat sich der Anlagedruck auf die 89-jährige Investorenlegende weiter erhöht. Bereits seit geraumer Zeit fiebert die Investmentwelt Buffetts nächstem großen Deal entgegen – doch seit vier Jahren bleiben großen Zukäufe aus. Derzeit enspricht einfach nichts den Preis- beziehungsweise Bewertungsvorstellungen des "Orakels von Omaha".

Berkshires Nettoüberschuss sank im dritten Quartal zwar um elf Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar, doch laut Buffett sollte man dieser Zahl keine große Beachtung schenken. Durch den Ausweis unrealisierter Investmentgewinne schwanke diese Kennzahl stark und habe wenig Aussagekraft im Hinblick auf den eigentlichen Geschäftsverlauf. (mb)

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