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Deutsche Bank geht im Boni-Streit auf Ex-Topmanager zu

Im Streit um eingefrorene Bonuszahlungen bemüht sich die Deutsche Bank um einen Kompromiss. Der trifft bei den betroffenen Ex-Managern bislang aber dem Vernehmen nach auf wenig Begeisterung.

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Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank, hat sich im Streit um zurückgehaltene Bonuszahlungen für ehemalige Führungskräfte offenbar einen Kompromiss ausgedacht: Boni, die erst später auszahlungsreif werden, sollen ausgezahlt werden – wenn die Ex-Manager ihren Rechtsanspruch auf die von der Bank einbehaltenen Zahlungen aufgeben. Einige der Betroffenen sind davon nicht gerade begeistert, berichtet Bloomberg.

Die Deutsche Bank hat Boni für zehn ehemalige Vorstandsmitglieder und einen Noch-Vorstand einbehalten, darunter Jürgen Fitschen und Anshu Jain. Formal schuldet die Bank ihnen das Geld zwar noch. Sie wirft ihren ehemaligen Top-Leuten aber Fehlverhalten vor. Achleitner will die Ex-Manager offenbar dazu bewegen, sich an den Strafen, die die Deutsche Bank ihrerseits zahlen muss, finanziell zu beteiligen.

Man redet wieder miteinander
Der aktuelle Vorschlag sieht offenbar vor, dass die ehemaligen Vorstände auf einen teil der einbehaltenen Boni verzichten und im Gegenzug kein Fehlverhalten einräumen müssen. Die Deutsche Bank dürfte dann dementsprechend darauf verzichten, Schadenersatz zu fordern. Sie will sich dazu laut Bloomberg nicht äußern.

Die Verhandlungen zwischen der Bank und einigen Ex-Vorständen wurden aber wieder aufgenommen. Ein großer Teil der Boni wird im August fällig. Das könnte für die Manager ein Anreiz sein, sich vorher mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber zu einigen.

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