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Wenn Russland nicht mehr liefert: BASF könnte Gas ins Netz einspeisen

Immer höhere Gaspreise haben indirekt auch ihr Gutes, wie sich am Beispiel von BASF zeigt.

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© knssr / stock.adobe.com

Der Chemieriese BASF könnte ungenutztes Erdgas zurück ins Netz einspeisen, falls die russischen Lieferungen zum Erliegen kommen, so mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber Bloomberg. Der Schritt könnte bei Europas Bemühungen zur Sicherstellung der Versorgung mit Gas helfen.

Ammoniakpreise decken gasintensive Produktionskosten nicht mehr
BASF will die gasintensive Produktion von Ammoniak weiter drosseln, was es dem Unternehmen ermöglichen wird, das nicht verwendete Gas per Auktion im Rahmen des Gas-Notfallplans anzubieten, sagten die Personen, die namentlich nicht genannt werden wollten.

Gas macht etwa 80 Prozent der Herstellungskosten von Ammoniak aus - einem wichtigen Rohstoff für Düngemittel und technische Kunststoffe. Die steigenden Gaspreise haben das Geschäft jedoch unrentabel gemacht.

“Wir reduzieren die Produktion in Anlagen, die große Mengen an Erdgas benötigen, wie zum Beispiel Ammoniakanlagen”, sagte BASF-Vorstandschef Martin Brudermüller am Mittwoch bei der Präsentation der Ergebnisse des zweiten Quartals.

Auf die Herstellung von Ammoniak entfällt etwa ein Viertel des Bedarfs an Gas am Hauptstandort der BASF in Ludwigshafen.

Auktionen werden spannend
Im Rahmen eines Auktionssystems, das über die Sommermonate hinweg beginnen soll, können deutsche Großverbraucher und -versorger ungenutztes Gas anbieten, wobei die erfolgreichen Anbieter für das bereitgestellte Gas bezahlt werden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium im letzten Monat mit. 

Eine endgültige Entscheidung der BASF darüber, ob überschüssiges Gas verkauft wird, würde von dem im Auktionssystem angebotenen Preis abhängen, sagten die Personen. Das Unternehmen werde im Falle einer strengen Rationierung möglicherweise nicht verkaufen und stattdessen Gas für andere Prozesse verwenden, hieß es aber auch. (aa)

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