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Weitere Volksbank schlüpft unter den Rettungsschirm

Nach mehreren anderen Genossenschaftsbanken benötigt nun auch die Volksbank Kleverland Unterstützung aus der gemeinsamen Sicherungseinrichtung. Auslöser war eine interne Überprüfung des Kreditportfolios. Das Tagesgeschäft soll davon unberührt bleiben.

© BRH / stock.adobe.com

Eckpunkte:

  • Das Geldhaus aus Nordrhein-Westfalen muss sich hilfesuchend an den Sektor wenden
  • Offenbar sind einige der früher vergebenen Kredite von Ausfällen betroffen

Die Volksbank Kleverland hat Unterstützungshilfen bei der Sicherungseinrichtung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) beantragt. Das sagte ein Sprecher der Bank auf Anfrage von "Bloomberg News". Zuletzt waren bereits mehrere andere Banken unter den gemeinschaftlichen Rettungsschirm geschlüpft.

Hintergrund ist demnach eine "bankinterne Überprüfung des Kreditportfolios", in deren Rahmen "Risikovorsorge für latente Risiken gebildet wurde", hieß es. Aussagen zur Höhe der Hilfen wurden nicht gemacht.

Garantien sollen Vorsorgereserven schonen
Die Gewährung der entsprechenden Garantien gewährleiste, dass die Volksbank Kleverland nicht auf die eigenen Vorsorgereserven zurückgreifen müsse.

Die Bank sprach zugleich von "erfreulichen Entwicklungen in der normalen Geschäftstätigkeit des Jahres 2025". Im zurückliegenden Jahr sei sowohl das Zins- als auch das Provisionsergebnis gestiegen.

Früherer Vorstandschef nach "Pflichtverletzungen" entlassen
Der Aufsichtsrat der Volksbank Kleverland hatte im vergangenen Jahr den damaligen Vorstandsvorsitzenden Frank Ruffing freigestellt. Kurz darauf wurde ihm dann auch gekündigt. Ursache waren "von Ruffing zu verantwortende Mängel mit Blick auf die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung sowie Pflichtverletzungen zum Schaden der Bank", hieß es damals in einer Mitteilung. Weitere Details wollte die Bank mit Verweis auf Verschwiegenheitspflichten, Persönlichkeitsrechte und Datenschutz nicht mitteilen.

Die Vorgänge bei der Volksbank Kleverland haben nach eigenen Angaben des Instituts keine Auswirkungen auf das Tagesgeschäft. (mb/Bloomberg)

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