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Weitere Fusionsabsage im Sparkassenlager

Der für den 1. Januar 2019 geplante Zusammenschluss zwischen der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis und der Sparkasse Finnentrop kommt in buchstäblich letzter Sekunde nicht zustande.

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© Sparkassen

Funkstille im Fusionsgeschäft: Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen scheiterte nun ein Großvorhaben im Sparkassensektor. Erst Anfang Oktober hatte die in Nordrhein-Westfalen beheimatete Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis mit der Sparkasse Finnentrop Gespräche für einen Zusammenschluss aufgenommen, jetzt kam die Absage. "Die beteiligten Sparkassen konnten sich in den ersten Gesprächen nicht auf eine einheitliche Ausrichtung eines möglichen gemeinsamen Instituts verständigen und haben die Sondierungsgespräche in einem frühen Stadium abgebrochen“, heißt es in der Aussendung der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis. Auch Personalfragen sollen eine Rolle gespielt haben. So habe man keine Einigkeit über die Besetzung des Vorsitzes von Ausschüssen und in der Frage der künftigen Vorstandsmitglieder erzielen können.

Ob die beiden Sparkassen in Zeiten von niedrigen Zinsen und zunehmender Digitalisierung auch langfristig eigenständig bleiben, ist fraglich. Mindestens die Finnentroper suchen wohl nach einem alternativen Partner. "Wir haben eine andere Lösung im Visier. Mehr werden wir dazu im Januar bekannt geben“, lässt sich Finnentrops Bürgermeister Dietmar Heß zitieren.

Zur Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis gehören die Städte Altena, Balve, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl, sowie der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. Die Bilanzsumme des Instituts liegt bei rund 1,7 Milliarden Euro. Die Finnentroper kommen auf eine Bilanzsumme von rund 330 Millionen Euro. (mh)

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