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Weiße Männer unerwünscht: Notenbank hat Ärger wegen Geldschein-Design

Die Briten streiten darüber, wer künftig die Rückseite der neuen Fünfzig-Pfund-Scheine zieren soll. Kritiker bemängeln, dass bislang vor allem weiße Männer auf der Kandidatenliste stehen. Gefordert werden Minderheiten und Frauen.

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© Alexander Mak / stock.adobe.com

Im Sommer will die britische Notenbank entscheiden, wer künftig die Rückseite des Fünfzig-Pfund-Scheins zieren wird. Die Vorderseiten aller Pfund-Noten zeigen ein Portrait von Königin Elizabeth II. Auf der Rückseite des Fünfzigers schauen momentan noch die Dampfmaschinen- Entwickler Matthew Boulton und James Watt den Betrachter an. 

Fest steht, dass auf den neuen 50er-Noten, die Anfang 2020 in Umlauf gehen und aus Polymer statt aus Papier bestehen werden, Wissenschaftler zu sehen sein sollen. Doch wer genau, darüber ist nun ein Streit entbrannt: Denn die bislang 989 vorgeschlagenen verstorbenen Forscher sind überwiegend weiß und männlich, wie der Computerpionier Alan Turing oder die Physiker Isacc Newton und Stephen Hawking. Das halten britische Gleichberechtigungs-Aktivisten nicht mehr für zeitgemäß.

Eine parteiübergreifende Gruppe von mehr als 100 Parlamentariern und Ministern fordert deshalb in einem offenen Brief, dass der Schein einen Briten oder eine Britin zeigen soll, die einer ethnischen Minderheit angehören, etwa einen Schwarzen oder jemanden mit asiatischen Wurzeln, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Bankgouverneur Mark Carney antwortete in einem Schreiben, wie wichtig die Bank das Thema "gesellschaftliche Vielfalt" nehme, vermied allerdings konkrete Zusagen.

Minderheitenpolitik auch bei der Zentralbank
Den Streit macht noch pikanter, dass die Bank kürzlich einräumen musste, ihre Ziele für die Besetzung von institutseigenen Führungspositionen zu verfehlen, berichtet die SZ weiter. Im Jahr 2022 sollen Angehörige von Minderheiten 13 Prozent der Spitzenposten innehaben. Bisher sind es nur fünf Prozent. (fp)

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