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Warum Hapag-Lloyd bald auf Augenhöhe mit Volkswagen ist

Bislang verdient kein Unternehmen in Deutschland so viel wie die Volkswagen AG. Nun haben die Wolfsburger einen Rivalen aus der boomenden Schifffahrtsbranche.

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© cacaroot / stock.adobe.com

Hohe Frachtraten spülen den Reedern die Kassen voll. So hat Hapag-Lloyd die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern für das laufende Jahr auf bis zu 18,2 Milliarden Euro angehoben. Die Spanne der Prognosen liegt jetzt um 4,6 Milliarden Euro über dem, was die Hamburger im Mai vorhergesagt hatten.

Nur eine Handvoll Unternehmen in Deutschland verdienen mehr als zehn Milliarden Euro pro Jahr, darunter Mercedes-Benz, Versicherer Allianz, BMW und die Deutsche Telekom . Nur eines davon, Volkswagen, hat je mehr verdient als das obere Ende der aktuellen Prognose von Hapag-Lloyd.

Der Autobauer hat allerdings auch mehr als 600.000 Mitarbeiter und fertigt fast neun Millionen Autos pro Jahr, womit er letztes Jahr 18,6 Milliarden Euro verdiente. Hapag-Lloyd beschäftigt gerade einmal 14.000 Mitarbeiter und hat 248 Schiffe.

Nur zwölf Firmen im Dax erwirtschafteten im vergangenen Jahr überhaupt ein Ebit von wenigstens 4,6 Milliarden Euro, merkt Bloomberg in ihrem Bericht an.

Frachtraten erneut gestiegen
Während Hapag-Lloyd mengenmäßig in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 nicht einmal mehr Container umgeschlagen hat, kletterten die Frachtraten, die die Hamburger ihren Kunden in Rechnung gestellt haben, im Durchschnitt um 80 Prozent. Das liegt zum Teil daran, dass der Wettbewerb in der Branche nach Jahren mit Fusionen und Allianzen reduziert wurde. Außerdem sind die globalen Lieferketten nach wie vor gestört durch Lockdowns zur Bekämpfung von Covid-19, und jüngst verschlimmerten feststeckende Schiffe und Streiks die Situation.

Börsenstar abseits von Dax und Co
Hapag-Lloyd ist in keinem großen Aktienindex in Deutschland vertreten, da es nicht genügend Streubesitz gibt. Größte Aktionäre sind Milliardär Klaus Michael Kühne, Deutschlands reichster Mann laut dem Bloomberg Milliardärs-Index, und Compania Sud Americana de Vapores, der Reeder aus Chile, der 2014 sein Containergeschäft mit dem von Hapag-Lloyd zusammengelegt hatte. (aa)

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