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Vom Homeoffice ins Büro: So halten es die Asset Manager

Die coronabedingten Einschränkungen werden gelockert. Nach teils monatelanger Abstinenz könnten Mitarbeiter wieder in die Geschäftsräume zurückkehren – wenigstens theoretisch. Doch die meisten Asset Manager fahren den Bürobetrieb behutsam hoch, zeigt eine Umfrage unserer Redaktion.

Ferdinand-Alexander Leisten, Fidelity International
Ferdinand-Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International
"Fidelity hat sich bewusst für einen vorsichtigen Ansatz für die Rückkehr der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Standort Kronberg entschieden, da die Gefahr des Virus deutschland- und weltweit noch nicht gebannt ist. Wir halten das für das richtige Vorgehen und freuen uns, dass uns unsere Mitarbeitenden in Umfragen auch diese Rückmeldung geben.
Der deutsche Standort war grundsätzlich zu keiner Zeit geschlossen, jedoch arbeiten wir seit März in sogenannten Split-Teams im wochenweisen Wechsel mit einer Homeoffice-Pflicht und mit minimaler Präsens für die Tätigkeiten, in denen das Homeoffice überhaupt nicht umsetzbar ist.
Jedes Mitarbeiterteam ist in Gruppe A und B aufgeteilt und jede Person darf auch nur in der jeweiligen A- oder B-Woche ins Büro kommen. Das Büro in Deutschland steht seit 1. Juni 2020 wieder maximal 40 Prozent der Belegschaft offen, das heißt in jeder Woche können wechselweise 20 Prozent der Belegschaft ins Büro kommen, die aus diversen Gründen nicht mehr von zu Hause aus arbeiten können oder wollen. Seit dem 1. Juni waren allerdings nie mehr als zwölf Prozent der Belegschaft tatsächlich im Büro in Deutschland."
© Fidelity

Die Büros vieler Unternehmen sind seit dem Frühjahr wegen der Ausbreitung des Coronavirus weitgehend verwaist. Auch Fondsgesellschaften ließen ihre Mitarbeiter soweit als möglich von zuhause aus arbeiten. Das klingt einfacher, als es teilweise tatsächlich ist. So verfrachtete etwa der Kölner Anbieter Flossbach von Storch seine Händler mitsamt Bloomberg-Terminals und der dazugehörigen Bildschirm-Türme in die Heimarbeit – was durchaus Aufwand mit sich brachte.


Wie es einige Fondsgesellschaften mit der Rückkehr ins Büro halten – klicken Sie durch die Galerie oben!


Nachdem die Ausbreitung der Lungenkrankheit abgemildert werden konnte, wägen nun die Gesellschaften ab, ob und in welchem Umfang die Mitarbeiter wieder ins Büro kommen. Eine Umfrage unserer Redaktion unter einigen Asset Managern zeigt, dass die Rückkehr nur Schritt für Schritt erfolgt.

Zudem sind Obergrenzen gesetzt – viele Angestellte werden also auf absehbare Zeit noch in der Privatwohnung arbeiten. Ob daheim oder im Büro, einige Anbieter muntern die Mitarbeiter in der schwierigen Zeit auf: Franklin Templeton etwa verschickte Gratis-Mundschutz-Masken und Schokoladentafeln. (ert)

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