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Vom Homeoffice ins Büro: So halten es die Asset Manager

Die coronabedingten Einschränkungen werden gelockert. Nach teils monatelanger Abstinenz könnten Mitarbeiter wieder in die Geschäftsräume zurückkehren – wenigstens theoretisch. Doch die meisten Asset Manager fahren den Bürobetrieb behutsam hoch, zeigt eine Umfrage unserer Redaktion.

Achim Küssner, Schroders
Achim Küssner, Leiter der Schroder Investment Management Deutschland
"Schroders beschäftigt in Deutschland 80 Mitarbeiter in den beiden Büros Frankfurt und München. Frühzeitig haben wir Mitte März die Büros auf Remote-Status umgestellt und alle Mitarbeiter ins Homeoffice gesandt. Seit vier Wochen arbeiten wir nun mit zwei getrennten Einheiten im wöchentlichen Wechselrhythmus.
Nun fahren wir ab dieser Woche mit vereinzelten Mitarbeitern auf freiwilliger Basis wieder auf Vollmodus, wobei die räumliche Größe des Büros uns viel Spielraum bezüglich der Abstandsregeln erlaubt. Gerade für das Portfoliomanagement richten wir diese Möglichkeiten, jedoch in getrennten Räumen, ein. Eine vollständige Rückkehr könnte nach den Sommerferien in Erwägung gezogen werden. Besondere Rücksicht wird aber auf Risikogruppen genommen."
© Schroders

Die Büros vieler Unternehmen sind seit dem Frühjahr wegen der Ausbreitung des Coronavirus weitgehend verwaist. Auch Fondsgesellschaften ließen ihre Mitarbeiter soweit als möglich von zuhause aus arbeiten. Das klingt einfacher, als es teilweise tatsächlich ist. So verfrachtete etwa der Kölner Anbieter Flossbach von Storch seine Händler mitsamt Bloomberg-Terminals und der dazugehörigen Bildschirm-Türme in die Heimarbeit – was durchaus Aufwand mit sich brachte.


Wie es einige Fondsgesellschaften mit der Rückkehr ins Büro halten – klicken Sie durch die Galerie oben!


Nachdem die Ausbreitung der Lungenkrankheit abgemildert werden konnte, wägen nun die Gesellschaften ab, ob und in welchem Umfang die Mitarbeiter wieder ins Büro kommen. Eine Umfrage unserer Redaktion unter einigen Asset Managern zeigt, dass die Rückkehr nur Schritt für Schritt erfolgt.

Zudem sind Obergrenzen gesetzt – viele Angestellte werden also auf absehbare Zeit noch in der Privatwohnung arbeiten. Ob daheim oder im Büro, einige Anbieter muntern die Mitarbeiter in der schwierigen Zeit auf: Franklin Templeton etwa verschickte Gratis-Mundschutz-Masken und Schokoladentafeln. (ert)

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