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Volksbankenfusion im Süden Deutschlands

Auch im neuen Jahr geht die Fusionswelle im genossenschaftlichen Bankenlager weiter. Jetzt schließen sich zwei Institute aus dem Landkreis Lindau am Bodensee zusammen.

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© jcomp / stock.adobe.com

Die Bayerische Bodenseebank Raiffeisen eG und die Volksbank Lindenberg eG wollen in diesem Jahr zur VR Allgäu-Bodenseebank fusionieren. Die neue Bank weist eine Bilanzsumme von über 750 Millionen Euro aus und wird mit rund 120 Mitarbeitern an elf Standorten im Landkreis Lindau vertreten sein. Sitz des Instituts soll Lindau werden, während geplant ist, dass sich der Vorstand in Lindenberg ansiedelt.

Vorstandsverantwortlichkeiten
Zukünftig soll die Volksbank gleichberechtigt von drei Vorständen geführt werden. Joachim Hettler von der Bodenseebank wird das Privatkundengeschäft und das Private Banking leiten, zusätzlich übernimmt er die regionale Verantwortung für alle Kunden im unteren Landkreis. Markus Prinz, der derzeit noch im Vorstand der Volksbank Lindenberg sitzt, wird das gesamte Firmenkundengeschäft und den Marktbereich oberer Landkreis verantworten. Der zweite Lindenberger, Georg Straub, übernimmt die Segmente Produktion und Steuerung.

Fusionsfahrplan
Mitte Mai stimmen die Vertreterversammlung in Lindenberg und in Lindau über die Fusion ab. Nach Zustimmung durch die Aufsichtsbehörde soll der Zusammenschluss dann rückwirkend zum 1. Januar 2020 erfolgen. Für die Bodenseebank ist es innerhalb von drei Jahren bereits der zweite Anlauf zu einer Bankenehe. Die im Jahr 2017 angedachte Fusion zwischen der Allgäuer Volksbank in Kempten und der in Lindau residierenden Bodenseebank kam nicht zustande.  (mh)

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