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Volksbanken machen Milliardengewinn, bauen rund 2500 Jobs ab

Die 772 deutschen Genossenschaftsbanken haben den Gewinn im vergangenen Jahr auf 7,7 Milliarden Euro gesteigert. Gleichzeitig ging der Stellenabbau im Sektor weiter.

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© Volks- und Raiffeisenbanken / R+V

Trotz eines milliardenschweren Gewinns achten die deutsche Volksbanken auf ihre Personalkosten und versuchen diese über Personalabbau zu senken. So lag der Vorsteuergewinn mit  7,7 Milliarden Euro 20 Prozent höher als 2020 und lag auch über dem Wert des Vor-Corona-Jahres 2019. Darüber informiert Bloomberg News.

Der Zinsüberschuss wuchs trotz des niedrigen Zinsumfeldes um drei Prozent auf 16,5 Milliarden Euro, während der Provisionsüberschuss um 5,7 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro kletterte, wie der Branchenverband BVR am Dienstag mitteilte. Dazu trugen die nachträgliche Ausschüttung der DZ-Bank-Dividende für das Jahr 2019 und die sehr starke Nachfrage nach Wertpapieranlagen bei. Die verwahrten Wertpapierbestände legten um 20,7 Prozent zu. 

Höhere Gewinne als die Mitbewerber
Zum Vergleich: Vor einer Woche hatten bereits die knapp 400 deutschen Sparkassen einen Anstieg des Vorsteuergewinns auf rund 4,6 Milliarden Euro gemeldet. Dabei gelang es ihnen erstmals, die Provisionsüberschüsse stärker zu steigern, als das Zinsergebnis nachgelassen hat. 

BVR-Präsidentin Marija Kolak sagte, die unmittelbaren Folgen für die deutschen Genossenschaftsbanken aus dem Ukraine-Krieg seien sehr überschaubar. „Die durch die Russland-Sanktionen unverschuldet in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Firmen sollten zeitnah staatliche Hilfe erhalten“, forderte sie. Diese könne – ähnlich wie bei der Coronakrise – mit Förderkredites des Bundes und der Länder geschehen. Die Volksbanken haben einen großen Bestand an Unternehmenskrediten.

Weniger Institute, Filialen und Mitarbeiter
Die Zahl der Genossenschaftsbanken sank 2021 um 42 Institute. Auch die Zahl der Filialen verringerte sich um 5,7 Prozent auf 8.074. Beschäftigt wurden im Sektor noch 135.650 Mitarbeiter, verglichen mit 138.100 im Jahr davor. Der Abbau von Stellen aus der Vergangenheit setzte sich damit fort und wurde vorrangig durch Altersfluktuation erreicht.

Wegen der Digitalisierung werden laut BVR von Genossenschaftsbanken neben angehenden Bankkaufleuten auch vermehrt junge Menschen für andere Berufe wie beispielsweise für E-Commerce und Dialogmarketing gesucht. Auch die Rekrutierung an Hochschulen - sowohl von Hochschulabsolventen, aber auch von Studienabbrechern – gewinne zunehmend an Bedeutung. (aa)

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