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Volksbanken-Fusion im Kölner Westen geplatzt

Aus zwei mach eins – so lautete der Plan. Zwei genossenschaftliche Kreditinstitute, deren Geschäftsgebiete zwischen Aachen, Mönchengladbach, Köln und Bonn liegen, loteten eine Fusion aus. Doch nun wurden die Gespräche beendet.

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Die Volksbank Rhein-Erft-Köln und die Volksbank Erft haben ihre im vergangenen Jahr begonnenen Fusionsverhandlungen beendet. "Diese Entscheidung ist nicht leichtgefallen und wird von allen Beteiligten sehr bedauert", teilen die beiden genossenschaftlichen Kreditinstitute mit. "Trotz großer Übereinstimmung im Ansatz, dem Ziel und der weiteren Perspektive können sich derzeit nicht alle Organe der Banken hinter einem positiven Beschluss versammeln."

Dazu, woran die Gespräche konkret gescheitert sind, äußerten sich die Banken nicht. Die Institute betonen, sie seien "in die Fusionsgespräche aus einer Position der Stärke gestartet" und würden daher "weiterhin eigenständig als starke Banken erfolgreich agieren". Außerdem wolle man auch in Zukunft "partnerschaftlich im Sinne der Region verbunden bleiben".

In Summe gut 150.000 Kunden
Geplant war, die Volksbank Erft auf die Volksbank Rhein-Erft-Köln zu verschmelzen. Die Fusion sollte rückwirkend zum 1. Januar 2026 juristisch wirksam werden. Die technische Zusammenführung war für den Herbst dieses Jahres vorgesehen. Addiert man die Kennzahlen der beiden Institute per Ende Dezember 2024, wäre die fusionierte Bank auf eine Bilanzsumme von gut fünf Milliarden Euro gekommen. In Summe betreuen die beiden Institute mit etwa 670 Mitarbeitern rund 9,9 Milliarden Euro für gut 150.000 Kunden. (fp)

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