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Versorgungswerk der Presse: R+V wird neuer Konsortialpartner

Die R+V Lebensversicherung ist neuer Konsortialpartner des Versorgungswerkes der Presse. Damit erweitert das Versorgungswerk seine Absatzkanäle in Richtung Medien und Werbebranche.

Manfred Hoffmann, Geschäftsführer des Versorgungswerkes der Presse
Manfred Hoffmann, Geschäftsführer des Versorgungswerkes der Presse
© Versorgungswerk der Presse

Seit Jahresanfang ist die R+V Lebensversicherung Konsortialpartner des Versorgungswerkes der Presse. Durch diesen Schritt können der genossenschaftliche Versicherer und seine Vertriebspartner, die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die Produkte der Presse-Versorgung bundesweit anbieten. Zum potenziellen Kundenkreis zählen die rund 600.000 Mitarbeiter der Medienbranche in Deutschland – neben freien und fest angestellten Journalisten auch alle Beschäftigten von Medienkonzernen, PR- und Werbeagenturen sowie Buch- und Zeitschriftenverlagen.

Vier Prozent Gesamtverzinsung
„R+V ist einer der führenden Anbieter in der betrieblichen Altersversorgung und damit für uns ein starker, solider Partner“, sagt Versorgungswerk-Geschäftsführer Manfred Hoffmann. „Mit einer Gesamtverzinsung von 4,0 Prozent in 2019 steht die Presse-Versorgung schon heute an der Spitze des Marktes. Wir freuen uns über diese weitere Stärkung unseres Versorgungswerks. Ich gehe fest davon aus, dass die R+V Versicherung der Altersvorsorge für Medienschaffende einen zusätzlichen Schub verleiht.“

Laut Claudia Andersch, Vorstandsvorsitzende der R+V Lebensversicherung sei der Einstieg in das Konsortium der Schlüssel zu einer weiteren wichtigen Branche. „Wir haben bereits sehr gute und teils langjährige Erfahrungen mit Branchenversorgungswerken gesammelt. Dazu gehören beispielsweise das ChemieVersorgungswerk, die MetallRente, die KlinikRente und die ApothekenRente.“

Zahlreiche Produkte für Medienschaffende
Zu den Angeboten des Versorgungswerks der Presse zählt nicht nur die betriebliche Altersversorgung (bAV), etwa in Form einer Firmen-Direktversicherung. Es bietet auch Produkte wie private Rentenversicherungen, Riester- und Basis-Rente (Rürup-Rente) an. Darüber hinaus können die Kunden ergänzende Bausteine wie beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsabsicherung oder eine Pflege-Rente abschließen.

Namhafte Träger
Das Versorgungswerk der Presse wird seit seiner Gründung vor 70 Jahren paritätisch von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern getragen. Im Einzelnen sind das der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

Der Versicherungsbestand des Versorgungswerks umfasst aktuell mehr als sechs Milliarden Euro an Kapitalanlagen für rund 160.000 Altersvorsorge-Verträge von Beschäftigten der Medienbranche.

Zum Versicherungskonsortium gehören die Allianz (Konsortialführer), HDI und AXA und – sobald die Zustimmung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt ist – die R+V Lebensversicherung. Bis diese Zustimmung erteilt ist, wird laut Webseite des Versorgungswerks das Versicherungsrisiko derzeit getragen zu 87,5 Prozent von Konsortialführer Allianz, HDI (8,6 Prozent) und AXA (3,9 Prozent).

Lange Geschichte
1926 wurde der Vorläufer der heutigen Presse-Versorgung, die Versorgungsanstalt der Reichsarbeitsgemeinschaft der deutschen Presse in Berlin gegründet, um fest angestellten Redakteurinnen und Redakteuren an Tageszeitungen tarifvertraglichen Versicherungsschutz zu bieten. In seiner heutigen Form wurde das Versorgungswerk der Presse am 28. Mai 1949 in Bad Kreuznach als GmbH beurkundet. (aa)

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