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Versicherungsriese lanciert Investment-Plattform für Infrastruktur

Die Generali Versicherung respektive deren Asset Management gründen die Infrastructure Debt-Plattform Generali Global Infrastructure (GGI). Aufgrund großer Generali-Mandate kann die Boutique gleich von Start weg mit nennenswerten Assets starten. An deren Spitze stehen bekannte BlackRock-Experten.

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© Daxiao Productions / stock.adobe.com

Wie der italienische Versicherungskonzern Assicurazioni Generali SpA diese Woche verkündete, geht mit Generali Global Infrastructure (GGI) eine neue Infrastruktur-Kredite-Plattform an den Start. Diese Gründung soll laut Generali der „erste Eckpunkt“ der Multi-Boutique-Asset-Management-Strategie sein. Die jüngst gegründete Einheit Generali Investment Partners managt die Multi-Boutique-Plattform und soll irgendwann die Nummer eins in Europa bei dieser Art von Plattformen werden.

GGI ist die erste Boutique der neuen Plattform Generali Investment Partners und soll sowohl für die Mitglieder des eigenen Konzerns als auch für Drittinvestoren Infrastructure Debt Investment-Strategien erarbeiten. Die Ziele sind ambitioniert. Innerhalb von fünf Jahren soll GGI von externen Investoren etwa 2,5 Billionen Euro an Assets eingesammelt haben und diesen Betrag in den darauffolgenden fünf Jahren weiter verdoppeln.

Die Infrastrukturkredite sollen nicht nur nach traditionellen, fundamentalen Kriterien, sondern auch anhand von ESG-Maßstäben analysiert und bewertet werden. Neben Senior-, wird auch in Mezzanine-Tranchen investiert. Wie die Italiener betonen, kommt der langfristige Anlagehorizont von Infrastrukturkrediten-Investments auf der Aktivseite der Bilanz den langlaufenden Verpflichtungen der Versicherung auf der Passivseite sehr entgegen.

GGI ist eine strategische Partnerschaft, bei der die Generali die Anteilsmehrheit hält. Die anderen Joint Venture-Partner sind Philippe Benaroya, Alban de La Selle and Gilles Lengaigne, drei ausgewiesene und bekannte Infrastruktur-Finanzierungsexperten, mit einem bewährten Track Record. Laut Carlo Trabattoni, Head of Generali Investment Partners, ist dieses Joint Venture der erste Grundstein für die derzeit im Aufbau befindliche Multi-Boutiquen-Plattform. Dabei werden bestehende sowie auch neue, hochspezialisierte Investment-Fähigkeiten vereint. „Wir sehen großes Potenzial und haben große Ambitionen für Generali Investment Partners.“

Über das Generali Global Infstruktur-Team:
Philippe Benaroya ist Managing Partner und CEO von Generali Global Infrastructure. Er hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Finanzierung von Infrastruktur. Vor dieser Funktion war er Co-Gründer und Co-Chef von BlackRocks Infrastruktur-Plattform in Europa.

Alban de La Selle ist Managing Partner und CIO von Generali Global Infrastructure. De La Selle verbrachte den Großteil seiner Karriere mit der Infrastruktur-Finanzierung in London, New York, Montreal und Paris. Er baute entsprechende Kapazitäten für Dexia in Kanada auf.

Gilles Lengaigne ist ebenfalls Managing Partner von Generali Global Infrastructure und weltweit für die Origination und die Geschäftsentwicklung der Infrastruktur-Plattform zuständig. Er hat mehr als 15 Jahre einschlägige Erfahrung und war wie Benaroya Co-Gründer des Infrastructure Debt Investment-Geschäfts bei BlackRock in Europa. (aa)

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