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Versicherer gönnt Mitarbeitern Corona-Bonus und Sonderurlaub

Nicht nur Pflegekräfte bekommen für ihren Einsatz in der Pandemie eine Sonderzahlung, auch in manchen anderen Branchen fließt Extrageld – zum Beispiel beim Assekuranzkonzern Arag.

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© len44ik / stock.adobe.com

Der Versicherer Arag hat für seine Belegschaft ein "Unterstützungspaket" geschnürt. Vollzeitbeschäftigte erhalten im Februar einen Bonus von 1.000 Euro steuerfrei. Azubis, Werkstudenten und Angestellte mit befristeten Verträgen bekommen 500 Euro, Teilzeitbeschäftige werden anteilig bedacht.

Hinzu kommen ein Home-Schooling-Angebot, um Eltern zu entlasten, und Seminare mit dem Institut für Stressmedizin "zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen", wie es das Unternehmen in einer Pressemitteilung formuliert. Wer seine Eltern zum Covid-19-Impftermin begleitet, bekommt zudem einen Tag Sonderurlaub.

Das Geschäft brummt – auch vom Homeoffice aus
Der Arag zufolge arbeiten 90 Prozent der Belegschaft seit fast einem Jahr von zu Hause aus. Gleichzeitig treffen die Produkte des Rechtsschutz- und Krankenversicherers offensichtlich den Nerv der Kunden: Im Jahr 2020 legten die Beitragseinnahmen des Düsseldorfer Familienunternehmens eigenen Angaben zufolge um 4,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu. Als "Anerkennung und Wertschätzung für diese Leistung unter Pandemie-Bedingungen" gebe es nun die Sonderleistungen.

"Unsere Kunden brauchen uns in der Krise, und das gesamte Arag-Team hängt sich dafür richtig rein, inklusive umfangreicher Samstagsarbeit", lässt sich Arag-Vorstandssprecher Renko Dirksen in der Mitteilung zitieren. "Auch wenn das Homeoffice mittlerweile Routine wird, dürfen wir das nicht für normal halten." Hinter dem schönen Wort Homeoffice würden sich viele Extreme verbergen – Kinder- und Kundenbetreuung funktioniere nur unter Aufbietung aller Reserven. "Wir möchten deutlich machen, dass wir wissen, welche Anstrengungen damit verbunden sind", betont Dirksen. (bm)

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