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Universal-Investment gewinnt milliardenschweres Mandat

Die Frankfurter Gesellschaft hat von einer bekannten Altersvorsorgeeinrichtung ein 3,6 Milliarden Euro großes Transition-Management-Mandat bekommen, um einen umfangreichen Asset-Manager-Wechsel möglichst professionell abzuwickeln.

Victor Bemmann, Head of Portfolio Management bei Universal-Investment
Victor Bemmann, Head of Portfolio Management bei Universal-Investment
© Universal-Investment

Universal-Investment hat ein nennenswertes Mandat erhalten: Die Gesellschaft strukturiert nach Gewinn eines Transition-Management-Mandats ein 3,6 Milliarden Euro schweres Portfolio für einen bedeutenden institutionellen Investor in Deutschland um. Darüber informieren die Frankfurter per Aussendung, ohne aber den Namen ihres Kunden zu nennen.

Die Neuaufstellung des Portfolios erfolge im Zuge einer Änderung des Investmentstils und dem damit einhergehenden Wechsel von zehn Asset Managern. Der Wechsel sei seit langem geplant und stehe in keiner Verbindung mit der aktuellen Marktsituation. Der globale Aktienfonds umfasst Large- und Small-Cap-Aktien sowie Wertpapiere aus Schwellenländern. Betroffen sind 22 Fondssegmente mit einem Handelsvolumen von insgesamt 3,6 Milliarden Euro. Mit dem neuen Mandat wächst die Anzahl umgesetzter Umstrukturierungen in den vergangenen zwölf Monaten durch das Portfolio Management von Universal-Investment auf 30 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 17,2 Milliarden Euro, wie die Gesellschaft in eigener Sache betont.

Zahlreiche Aufgaben
Das Portfolio Management von Universal-Investment agiert für den Investor bei einer Umstrukturierung als Koordinator, Händler sowie Kontrollinstanz, falls zusätzliche externe Spezialisten für den Handel eingebunden sind. So übernimmt das Team um Universal-Investments Thomas Casper, Direktor Portfoliomanagement, in Abstimmung mit dem Kunden und den alten wie neuen Asset Managern den Handel der bisherigen Wertpapiere und kauft im gleichen Zug neue Wertpapiere, um das gewünschte Zielportfolio im Fonds zu erstellen. Die Transaktionskosten seien im Vergleich zu einem kompletten Ver- und Neukauf niedriger und etwaige negative Einflüsse auf die Märkte oder einzelne Wertpapiere, zum Beispiel beim Verkauf großer Aktien-Positionen, werden vermieden.  

„Institutionelle Investoren erkennen vermehrt den Wert eines gut geplanten, professionellen Transition Managements, wenn Portfolios strategisch neu ausgerichtet werden sollen. Als führende Master-KVG mit angeschlossenem Portfolio Management sind wir ideal positioniert, um unseren Kunden diese Dienstleistung zu bieten und ihnen damit unnötige Kosten, Risiken und etwaige Renditeeinbußen im Zuge einer Umstrukturierung zu ersparen“, erklärt Victor Bemmann, Head of Portfolio Management bei Universal-Investment. In den vergangenen zwölf Monaten habe sich die Nachfrage nach diesen Leistungen nahezu verdoppelt, insbesondere bei anspruchsvollen Wechseln mit hoher Komplexität. (aa)

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