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Union Investment: So lief zuletzt das institutionelle Geschäft

Auch wenn der Nettoabsatz der eigenen Produkten bei den Großanlegern jüngst nicht mehr die hohen Werte der Vergleichsperiode erreichte, gibt es bei Union Investment durchwegs zufriedene Gesichter. Das liegt u.a. am Trend zu mehr Nachhaltigkeit.

Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment
Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, kann mit den zuletzt gelieferten Zahlen zufrieden sein.
 
© Union Investment

Union Investment ist weiter auf Wachstumskurs. Die Assets under Management der genossenschaftlichen Fondsgesellschaft stiegen im Vergleich zur Jahresmitte 2018 um 4,9 Prozent von 332,7 Milliarden Euro auf 349,1 Milliarden Euro und somit auf einen neuen Höchststand. Mit 9,0 Milliarden Euro lag der Nettoabsatz in den ersten sechs Monaten zwar leicht unter dem starken Wert des Vorjahres (1. Halbjahr 2018: 11,3 Mrd. Euro), übertraf jedoch den Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 8,2 Milliarden Euro. Darüber berichten die Genossen per Aussendung.

„Wir wachsen überdurchschnittlich, denn während die deutsche Fondsbranche in diesem turbulenten Jahrzehnt um gut 50 Prozent zugelegt hat, haben wir unsere Assets under Mangement mehr als verdoppelt“, sagt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment. Die Gesellschaft hatte am 30.06.2010 noch ein Vermögen von 167,6 Milliarden Euro verwaltet.

Licht und Schatten im Insti-Business
Der Nettoabsatz des institutionellen Geschäfts entwickelte sich im ersten Halbjahr mit 4,9 Milliarden Euro zwar etwas schwächer als im Vorjahr (6,6 Mrd. Euro). Die Assets under Management, die Union Investment für institutionelle Investoren verwaltet, stiegen dennoch um 3,8 Prozent auf einen neuen Höchststand von 199,9 Milliarden Euro (192,5 Mrd. Euro).

Gefragt waren im ersten Halbjahr 2019 vor allem Produkte, die im Niedrigzinsumfeld, bei vertretbaren Risiken, einen Renditeaufschlag boten. Beispielsweise stießen Fonds mit Schwerpunkt Unternehmensanleihen auf vermehrte Nachfrage. Auch Aktienfonds wurden rege nachgefragt. Immobilien-Fondslösungen wurden weiterhin von vielen institutionellen Anlegern gesucht, wobei das limitierte Angebot an Objekten mit adäquatem Ertrags-Risiko-Profil die Investitionsaktivität bremste.

Großes Interesse genossen auch Infrastrukturanlagen. Für einen neuen Infrastrukturfonds wurden Kapitalzusagen von mehr als 440 Millionen Euro eingesammelt.

Interesse nach Nachhaltigkeitsfonds steigt und steigt
Zudem hielt das Interesse für nachhaltige Lösungen bei institutionellen Kunden weiter ungebrochen an. So stieg der Bestand von nachhaltig gemanagten Fonds bei Union Investment in den letzten zwölf Monaten von rund 42 Milliarden Euro auf 48 Milliarden Euro, wobei allein 43,7 Milliarden Euro auf das institutionelle Geschäft entfielen.

„Nachhaltigkeit ist für institutionelle Kunden aus ihrer Investmentstrategie nicht mehr wegzudenken. Wir sind in Deutschland der führende Fondsanbieter für nachhaltige Geldanlagen und betreiben dieses Geschäft nicht erst, seitdem es en vogue ist, sondern durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Kirchenbanken schon seit den frühen 1990er Jahren“, konstatiert Reinke. „Insgesamt blicken wir im institutionellen Geschäft in den ersten sechs Monaten auf ein solides Wachstum. Unsere Lösungen werden von genossenschaftlichen und nicht-genossenschaftlichen Kunden im In- und Ausland rege nachgefragt“, so Reinke. (aa)

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