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Deuten Gold- und Silberoptionen auf eine Kurskorrektur hin?

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Gold- und Silberoptionen weisen derzeit ungewöhnlich positive Schiefewerte auf – was oftmals als Vorzeichen für eine bevorstehende Kurskorrektur gewertet werden kann. Starke Zinssenkungen und ein schwächerer Dollar könnten den Ausblick jedoch ändern.

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Überraschung: Europa-Vertriebschef Andrej Brodnik verlässt Jupiter AM

Der Chef für den kontinentaleuropäischen Vertrieb des britischen Asset Managers hat seinen Vertrag aufgelöst. Und Andrej Brodnik ist nicht der einige Spitzenmann, der Jupiter AM in jüngster Zeit den Rücken gekehrt hat.

Andrej Brodnik
Andrej Brodnik und Jupiter Asset Management gehen ab sofort getrennte Wege.
© Jupiter Asset Management

Wie unsere Redaktion aus zuverlässiger Quelle erfuhr, hat Andrej Brodnik, bis gestern (05.09.) Head of Continental Europe bei Jupiter Asset Management, seinen Vertrag mit der Fondsgesellschaft aufgelöst. Fast gleichzeitig mit Brodnik hat auch Carsten Becker, bisher für den Vertrieb in Hessen und Baden-Württemberg verantwortlich, seinen Posten bei dem britischen Investmenthaus aufgegeben. Auf Nachfrage hat Jupiter Asset Management die Trennung von Brodnik und Becker gegenüber der Redaktion bestätigt. Damit nicht genug: Auch Matteo Perruccio, derzeit Head of Global Key Clients & Strategic Partners, hat sich dazu entschieden, den börsennotierten Investmentmanager zu verlassen.

Die Vertriebsaufgaben für Deutschland und Österreich liegen nun in den Händen von Karl Banyai (Bild links), der bislang für die Jupiter-Salesaktivitäten in Österreich verantwortlich zeichnete. Brodniks Position als Vertriebschef für Kontinentaleuropa werde zu gegebener Zeit nachbesetzt, heißt es von Unternehmensseite. Die stellvertretende Leitung des Bereichs übernimmt Andrea Boggio, bislang Vertriebschef für Italien. Darüber hinaus wurde John Tevenan in die neu geschaffene Funktion des Global Head of Financial Institutions Group berufen. Der derzeitige Vertriebschef für Großbritannien ist seit 2010 bei Jupiter AM und seit 28 Jahren in der Branche tätig.

Personalkarussel rotiert
Die Vermutung liegt nahe, dass der Weggang von Brodnick, Perruccio und Becker im Zusammenhang steht mit diversen Umstrukturierungen an der Spitze des britischen Asset Managers aus jüngerer Zeit. Im Januar wurde bekannt, dass Andrew Formica, ehemals Co-Vorstandschef der fusionierten Fondsgesellschaft Janus Henderson, die Leitung des britischen Asset Managers übernehmen würde. Der Australier trat Anfang März dieses Jahres die Nachfolge von Maarten Slendebroek an. Formica war seit 2008 Vorstandsvorsitzender des australisch-britischen Hauses Henderson. Nach dem Zusammenschluss mit der US-Gesellschaft Janus im Jahr 2017 leitete er den Konzern gemeinsam mit Janus-Chef Dick Weil. Im August 2018 löste der Aufsichtsrat aber die Doppelspitze auf.

Im Februar wurde bekannt, dass die frühere Jupiter-AM-Finanzchefin Charlotte Jones das Unternehmen verlassen würde. Sie wechselte in gleicher Funktion zur Versicherungsgruppe RSA Insurance. Mitte Mai dieses Jahres wurde zudem verlautbart, dass Phil Wagstaff, ehemals Vertriebschef von Janus Henderson, als Global Head of Distribution und Mitglied der Geschäftsleitung zu Jupiter Asset Management stoßen würde, um die globalen Vertriebsstrategien des börsennotierten Investmenthauses zu verantworten. Wagstaff löste Anfang Juni Nick Ring ab, der das Unternehmen nach vier Jahren verlassen hat.

Und im Juli wurde publik, dass der Milliardenmanager und Europaaktien-Experte Alexander Darwall die Fondsgesellschaft Jupiter AM verlassen werde, um eine eigene Investmentboutique aufzubauen. Darwall hatte bei der britischen Finanzaufsicht FCA die Gründung einer Gesellschaft beantragt. (hh)

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