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Deutsche Bank muss sparen und streicht Weihnachtsfeiern

Aus Kostengründen spart sich die Deutsche Bank in diesem Jahr die Weihnachtsfeiern für Ruheständler. Gewerkschaftler halten wenig von dem Vorhaben.

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© Alexander Raths / stock.adobe.com

Keine frohe Botschaft für Pensionäre der Deutschen Bank: In diesem Jahr gibt es keine Weihnachtsfeier für ehemalige Beschäftigte des Finanzinstituts. Die Deutsche Bank will und muss sparen – und sieht in den alljährlichen Weihnachtsfeiern in der Zentrale und den Regionen einen vermeidbaren Kostenfaktor. Durch die Sparziele gebe es "auf allen Ebenen des Konzerns unweigerlich entsprechende Einschnitte sowohl in personeller Hinsicht als auch in sonstigen Kostenaspekten", zitiert das "Handelsblatt" aus dem Schreiben an die Ex-Mitarbeiter.

Der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) kann dem Vorhaben naturgemäß nicht viel abgewinnen. Stephan Szukalski, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft, findet es "peinlich und kleinlich", dass sich die Bank ihre Pensionärsfeiern sparen will – denn das allein würde sie wohl kaum retten. Der Gewerkschaftler empfiehlt stattdessen, mehrere gut bezahlte Direktorenposten zu streichen, schreibt das "Handelsblatt".

Sparprogramm geht über Weihnachtsfeiern hinaus
Tatsächlich nimmt die Deutsche Bank weitere Einschnitte vor: Seit Oktober etwa gibt es keine Extraprämien mehr für Mitarbeiter mit zehn, 25 und 40 Jahren Betriebszugehörigkeit. Auch will sie bei Logistik und Kurierfahrten sparen und die Gebühren für Mitarbeiterparkplätze anpassen, heißt es von einer Sprecherin des Instituts. (fp)

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