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Syz verkauft Luxemburger Oyster-Fondspalette

Das Schweizer Geldhaus Syz gibt seine Luxemburger Asset-Management-Einheit ab. Die milliardenschwere Fondspalette übernimmt ein französisches Investmenthaus – hinter dem bekannte Finanziers stehen.

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© Björn Wylezich / stock.adobe.com

Das Schweizer Bankhaus Syz verkauft seine Luxemburger Fondspalette an das französische Boutiquendach IM Global Partners. Syz Asset Management betreibt in dem Großherzogtum die Oyster-Palette. Die Fonds verwalten ein Vermögen von zwei Milliarden Franken (1,85 Milliarden Euro). Die Privatbank mit Sitz in Genf will sich auf die Betreuung vermögender Kunden sowie das Private-Equity-Geschäft konzentrieren, berichtet das Finanzportal "Finews". Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Die Fonds sollen weiterhin von Syz AM gesteuert werden, sagte Bankchef Eric Syz zu "Finews". "IM Global Partners wird außer in Europa den Vertrieb von Oyster auch in Lateinamerika, in den USA sowie in Asien ausweiten, während die Syz-Gruppe ihren Privatkunden umgekehrt eine breitere Palette an Produkten und Dienstleistungen anbieten kann", erläuterte Syz.

Boutiquendach mit illustren Eignern
Das Schweizer Geschäft mit institutionellen Kunden mit einem Volumen von rund zehn Milliarden Franken will die Privatbank aber fortführen. Dieser Bereich soll in eine Tochtergesellschaft ausgegliedert werden. Das Genfer Institut wird als Familienunternehmen von Eric Syz, seiner Frau und ihren beiden Söhnen geführt. "Finews" zufolge soll die Asset-Management-Einheit das Ergebnis der Syz-Gruppe belastet haben.

IM Global Partners ist eine Multi-Boutique-Plattform. Die Franzosen unter Führung von Philippe Couvrecelle erwerben Minderheitsbeteiligungen an kleinen Vermögensverwaltern, bieten ihnen eine breite Vertriebsplattform und wollen so deren Wachstum steigern. Das Haus vereint ein verwaltetes Vermögen von fast zwölf Milliarden Dollar und betreibt Büros in London, Philadelphia und Paris. Zu den Aktionären gehören Eurazeo, ein europäischer Private-Equity-Investor, der Fondsriese Amundi sowie die Industriellenfamilie Dassault. (ert)

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