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State Street und UBS sprechen über Fusion ihrer Fondssparten

Das US-Institut und die Schweizer Großbank sprechen offenbar darüber, ihre Fondstöchter zusammenzulegen. Dies berichten mehrere Medien. Der Deal soll schon reif für einen Abschluss gewesen sein – der wurde bislang aber nicht vollzogen.

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© jcomp / stock.adobe.com

Der Finanzriese State Street und die Großbank UBS verhandeln über die Zusammenlegung ihrer Asset-Management-Einheiten. Dies berichten übereinstimmend der Finanznachrichtendienst "Bloomberg" und die Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal". Demnach sprechen die Häuser bereits seit dem Frühjahr 2020 über eine Fusion ihrer Fondssparten. Sprecher der UBS und von State Street wollten sich "Bloomberg" zufolge nicht dazu äußern.

Eine Einigung soll schon im Sommer zum Greifen nahe gewesen sein. Einige Führungsposten waren offenbar bereits unter den Vertretern der beiden Einheiten verteilt worden sein. Auch eine Liste mit möglichen Namen für das fusionierte Fondshaus kursierte dem "Wall Street Journal" zufolge bereits. Warum es bislang nicht zu einem Abschluss der Transaktion kam, sei unklar. Die Häuser hatten 2012 damaligen Berichten zufolge über einen ähnlichen Deal verhandelt, der letztendlich nicht zustande kam.

Passendes Geschäft
Damals wie heute hatten die Amerikaner und die Schweizer eine gute Ergänzung ihrer Geschäftsmodelle gesehen. Denn UBS Asset Management verkauft vorwiegend aktive Fonds, während die Sparte State Street Global Advisors weltweit zu den größten Anbietern börsengehandelter Indexfonds (ETFs) zählt. Der Siegeszug dieser Vehikel startete einen Preiskampf, der wiederum den Konsolidierungsruck in der Branche anheizt.

So gingen jüngst etwa Franklin Templeton und Legg Mason zusammen. Und ein aktivistischer Investor betreibt angeblich einen Zusammenschluss von Invesco mit Janus Henderson. Diese Einheit war selbst erst vor wenigen Jahren geschmiedet worden. Die UBS soll wiederum über ein Zusammengehen mit dem deutschen Branchenprimus DWS gesprochen haben.(ert)

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