Sparkassen-Fusion im Dreiländereck
Im Südwesten Deutschlands steht mal wieder ein Zusammenschluss zwischen zwei Sparkassen an. Die Gespräche sind weit fortgeschritten. Auch auf die Vorstände, die das fusionierte Institut leiten sollen, hat man sich bereits verständigt.

Eckpunkte:
- Zwei Sparkassen wollen zur "Dreiländereck" fusionieren
- Beide Gruppen haben bereits dem Zusammenschluss zugestimmt
Die Sparkassen Markgräflerland und Lörrach-Rheinfelden wollen zur Sparkasse Dreiländereck zusammengehen. Bei Bilanzsummen von jeweils rund 3,5 Milliarden Euro kann man von einer Fusion auf Augenhöhe sprechen. Beide Trägerversammlungen haben bereits der Vereinigung zugestimmt.
Künftiger Vorstand
Juristisch möchte man sich am 1. Januar 2027 zusammenschließen, die IT-Systeme werden am 17. April 2027 synchronisiert. Neuer Chef der Sparkasse Dreiländereck soll Stephan Grether, derzeit Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Markgräflerland, werden. Sein Pendant bei der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden, Rainer Liebenow, wird das Institut Ende 2026 in den Ruhestand verlassen.
Christian Eschbach, derzeit zweiter Mann in Lörrach, ist als stellvertretender Vorsitzender vorgesehen und verantwortet zukünftig den gesamten Marktbereich einschließlich des Eigenhandels. Maik Ebner von der Sparkasse Markgräflerland wird als Mitglied des Vorstands für den Marktfolgebereich zuständig sein.
Lange Historie
Die beiden baden-württembergischen Sparkassen blicken auf eine lange Historie zurück. Die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden ist im Jahre 1834 gegründet worden. Vorläufer der Sparkasse Markgräflerland gehen ins Jahr 1838 zurück. (mh)