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Sparkassen fürchten mehr Risikovorsorge wegen 4. Covid-Welle

Höhere Coronazahlen und ein möglicher (regionaler) Lockdown könnte dem Sparkassenlager teuer kommen und zu höheren Abschreibungen auf ausgereichte Kredite führen. Daher könnten die bilanziellen Vorsorgen höher dotiert werden.

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© Richard Villalon / stock.adobe.com

Die Sparkassen in Baden-Württemberg stellen sich darauf ein, dass eine unerwartet heftige vierte Pandemiewelle in Deutschland möglicherweise auch zu mehr Risikovorsorge für Kredite führen wird. Bis Ende Oktober hatten die Institute für das laufende Jahr rund 250 Millionen Euro an Risikovorsorge gebildet. Da entspricht dem Wert in einem normalen Jahr vor Corona. “Aber wenn jetzt die vierte Welle deutlich zuschlägt, kann es sein, dass dieser Wert nicht reicht und erhöht werden muss”, erklärte Peter Schneider, Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, in einem Interview mit Bloomberg News.

Es wäre seinen Worten zufolge eine enorme Belastung für die Kunden der Sparkassen vor Ort, sollte die aktuelle Welle bis zum Frühjahr in einer Heftigkeit anhalten, die es in dieser Pandemie noch nie gegeben habe. 

„Viele unserer Kunden -  Schausteller, Gastronomen oder Hotelbetreiber - haben die Pandemie bislang überlebt. Aber es ist natürlich die Frage, ob sie das vier- oder fünfmal hintereinander hinbekommen”, sagte Schneider. 

Mit Blick auf die durch Corona bedingten Zahlungsschwierigkeiten einzelner Kunden hatten die baden-württembergischen Sparkassen im vergangenen Jahr für Kredite eine Risikovorsorge von insgesamt etwa 220 Millionen Euro gebildet.

Einige große Institute der Sparkassenbranche hatten zuletzt damit begonnen, angesichts einer lange Zeit stabilen Pandemielage und ausgebliebener Kreditausfälle bereits wieder Risikovorsorge aufzulösen. Bei der BayernLB beispielsweise waren es in den ersten neun Monaten netto 52 Millionen Euro, bei der DekaBank 27 Millionen Euro. (aa)

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