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So kam Valida durch das vergangene Jahr

Die Valida Vorsorge Management Gruppe berichtet über eine „hervorragende“ Performance im Jahr 2019 und stellt bei dieser Gelegenheit eine vernünftige Forderung an Österreichs neue Regierung.

Martin Sardelic, Vorstandsvorsitzender der Valida Holding
Martin Sardelic, Vorstandsvorsitzender der Valida Holding
© Valida

Für die Valida Vorsorge Management Gruppe war das vergangene Jahr ein gutes. Immerhin erzielte die Pensionskasse eine (vorläufige) Performance von 11,24 Prozent und die Vorsorgekasse kam auf 4,56 Prozent. Damit liegt die Valia-Pensionskasse nur ganz knapp unter dem österreichischen Performance-Durchschnitt aller Pensionskassen, der laut Pensionskassenfachverbandsangaben bei 11,79 Prozent liegt.

„Aufgrund der sehr guten Performance in der Pensionskasse können wir heuer die Pensionen von rund 24.000 Pensionisten erhöhen. Die Anwartschaftsberechtigten profitieren sowohl in der Pensionskasse als auch in der Vorsorgekasse durch die Erhöhung ihrer Guthaben“, erklärt Martin Sardelic, Vorstandsvorsitzender der Valida Holding.

Das Anlageergebnis fußt auf der positiven Entwicklung der Kapitalmärkte im abgelaufenen Jahr. Nach einem sehr schwachen Jahr 2018 war diese von einer Erholungsbewegung gekennzeichnet. Die Aktienmärkte entwickelten sich vor allem im ersten Halbjahr aufgrund von hoher Liquidität und der Unterstützung durch die Zentralnotenbanken Fed und EZB sehr positiv. An den Anleihenmärkten blieben die Renditen allerdings sehr niedrig.

Blick auf die Langfristperformance
Auch die langjährigen Durchschnittsperformances können sich laut Unternehmensangaben sehen lassen. Die Valida Pensionskasse liegt seit ihrer Gründung bei 5,11 Prozent p.a.. Die Vorsorgekasse konnte trotz der gesetzlichen Kapitalgarantie und einer entsprechend konservativen Anlagestrategie im Durchschnitt 2,54 Prozent p.a. seit ihrem Start 2003 erwirtschaften.

Vermögen auf mehr als zehn Milliarden Euro gestiegen
Die investierten Volumina bei Valida Pensions- und Vorsorgekasse stiegen im Jahresvergleich um insgesamt zwölf Prozent von 9,3 Milliarden auf 10,5 Milliarden Euro. Für den Anstieg seien sowohl die positive Performance als auch die laufenden Beiträge ausschlaggebend. Die Anzahl der Kunden stieg ebenfalls leicht auf 2,74 Millionen (2018: 2,7 Millionen).

Das im jüngst veröffentlichten Regierungsprogramm festgehaltene Bekenntnis zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit im Pensionssystem sowie die Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge in Ergänzung zur staatlichen Pensionsvorsorge geben für Sardelic Anlass zu Optimismus.

Hoffnung auf den Generalpensionskassenvertrag
„Besonders wichtig dabei ist nicht zuletzt die Einführung eines Generalpensionskassenvertrages. Wir glauben es gilt Hürden zu beseitigen und es allen Arbeitnehmern zu erleichtern sich vermehrt, zusätzlich zur ersten Säule, also der staatlichen Pension, abzusichern. Die steuerfreie Übertragung von Kapital aus der Vorsorgekasse in die Pensionskasse hilft jedem einzelnen dabei“, kommentiert Sardelic.

Längere Liegedauer
Eine weitere wesentliche und auch steuerneutrale Forderung von Valida, die im Regierungsprogramm nicht vorgeschlagen wurde, ist die Verlängerung der Liegedauer der Gelder in der Vorsorgekasse. „Die derzeit kurze Liegedauer ist eine große Herausforderung für die Vorsorgekassen. Die meisten Begünstigten entnehmen diese bei der ersten Gelegenheit. Konsequenz ist, dass die Gelder durch die Vorsorgekassen nur kurzfristig veranlagt und Veranlagungschancen nicht im vollen Ausmaß genutzt werden können“, erklärt Sardelic. Die geplanten steuerlichen Anreize würden in Kombination mit einer verlängerten Liegedauer zu einer Verbesserung des Anlageergebnisses führen und zu einer verstärkten Unterstützung bei der Schließung der Pensionslücke. Damit könnte laut Valida ein bedeutender Beitrag zur Pensionsvorsorge sichergestellt werden. (aa)

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