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So kam der BVV durch das letzte Geschäftsjahr

Das Branchenversorgungswerk der Banken und Finanzdienstleistungsinstitute, der BVV, verzeichnete 2017 ein gutes Geschäftsjahr. Die Nettoverzinsung betrug 4,3 Prozent. Darüber hinaus erhöhte sich der vom BVV verwaltete Kapitalanlagebestand 2017 um 1,5 Milliarden Euro auf 28,1 Milliarden Euro.

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© JiSign / stock.adobe.com

Beim BVV, dem Branchenversorgungswerk der Banken und Finanzdienstleistungsinstitute, gibt es betreffend die Geschäftszahlen 2017 zufriedene Gesichter. Mit einem Jahresüberschuss von 371,9 Millionen Euro steigerte das Branchenversorgungswerk sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr substanziell. Mit Blick auf ein volatileres Kapitalmarktumfeld wurde das Eigenkapital im Saldo um gut 350 Millionen Euro aufgestockt. Der vom BVV verwaltete Kapitalanlagebestand erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,5 auf 28,1 Milliarden Euro. Darüber berichten die Berliner in einer Aussendung.

„Aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus und der nationalen sowie europäischen Gesetzgebungsaktivitäten war das Geschäftsjahr 2017 erneut herausfordernd“, betonte Rainer Jakubowski, Mitglied des Vorstandes, im Rahmen der Mitgliederversammlungen am 6. Juli 2018 in Berlin. „Umso erfreulicher ist es, dass es dem BVV gelungen ist, auch 2017 die gesetzten Ziele zu übertreffen und damit die Finanzkraft zu stärken.“

Stabile Beitragseinnahmen
Das im Geschäftsjahr 2016 stark gestiegene Beitragsaufkommen des BVV konnte im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent leicht erhöht werden. Es erreichte zum Jahresende 2017 ein Volumen von 697 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der Mitglieds- und Trägerunternehmen des gesamten BVV Versorgungswerks von 757 auf 767 an.

Angestrebte Nettoverzinsung erreicht
Die im Geschäftsjahr 2017 erzielte Nettoverzinsung belief sich auf 4,3 Prozent. Dies entspricht der Höhe des Vorjahres und den zu Beginn des Jahres definierten Erwartungen.

Verwaltungskosten weiterhin niedrig
Nach einem deutlichen Rückgang der Verwaltungskosten im Vorjahr ist der Verwaltungskostensatz gemessen an den Beitragseinnahmen infolge der gestiegenen Rückstellungen für Altersversorgungsaufwendungen wie erwartet leicht gestiegen. Er lag nach 1,2 Prozent im Vorjahr zum Jahresende 2017 bei 1,3 Prozent und damit weiterhin erheblich unter dem Durchschnitt der Lebensversicherungsbranche. Für das Jahr 2018 ist bereits heute ein deutlicher Rückgang des Verwaltungskostensatzes absehbar.

Solide Kapitalausstattung
Die Eigenkapitalquote des BVV liegt deutlich über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Den BaFin-Stresstest hat die BVV Pensionskasse wie in den vorangegangenen Jahren bestanden. Mit der soliden Kapitalausstattung, die der BVV in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, verfügt das Unternehmen über eine hohe Stabilität und Leistungsfähigkeit, betont die Gesellschaft in eigener Sache.

Voraussetzungen für die Umsetzung des BRSG geschaffen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe der BVV laut eigenen Angabe die Voraussetzungen geschaffen, um die zahlreichen Vorschriften, die mit dem Gesetz zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung einhergehen, in die bestehenden Abläufe und Systeme zu integrieren. Dr. Helmut Aden, Mitglied des Vorstandes, sagte hierzu im Rahmen der Mitgliederversammlungen: „Ziel des BVV ist es, als Versorgungseinrichtung für die Umsetzung der reinen Beitragszusage in einer tarifvertraglichen Regelung für die Beschäftigten des privaten Bankgewerbes der gesetzte Partner zu bleiben. Der BVV ist hierfür bereits heute sehr gut aufgestellt.“ (aa)

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