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So groß ist das Deutschland- und Österreichgeschäft von BlackRock

Dass BlackRock hierzulande zu den größten ausländischen Asset Managern zählt, ist klar. Doch welche Summe betreut der Vermögensverwalter wirklich? Diese Größenordnung ist – anders als früher – zwar kein Geschäftsgeheimnis mehr, dürfte den meisten Marktteilnehmern aber dennoch neu sein.

Dirk Schmitz, Blackrock
Dirk Schmitz, verantwortlich für das Blackrock-Geschäft in Deutschland, Österreich und Osteuropa
© Christoph Hemmerich / FONDS professionell

Der US-Asset-Manager BlackRock verwaltet aktuell mehr als 150 Milliarden Euro von Kunden aus Deutschland und Österreich. Diese Zahl gab ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch im Anschluss an ein Pressegespräch bekannt.

Weltweit verwaltete BlackRock Ende September 7,8 Billionen US-Dollar – mehr als jeder andere Asset Manager. Davon entfallen knapp 750 Milliarden Dollar auf Privatanleger, 2,3 Billionen Dollar auf die ETF-Sparte iShares und gut vier Billionen US-Dollar auf institutionelle Kunden. Weitere gut 650 Milliarden Dollar sind dem Segment "Cash Management" zugeordnet.

Rund 150 Mitarbeiter in Frankfurt, München und Wien
Wie sich das Vermögen regional oder in einzelnen Ländern auf diese Kundentypen verteilt, verrät BlackRock nicht. Vor gut vier Jahren hatte der börsennotierte Asset Manager in einer Investorenpräsentation publik gemacht, dass Privatanleger aus Deutschland aktiv verwalteten BlackRock-Fonds umgerechnet rund zehn Milliarden US-Dollar anvertraut haben. Diese Summe dürfte mittlerweile deutlich höher liegen.

BlackRock beschäftigt aktuell gut 140 Mitarbeiter in Frankfurt und München, hinzu kommen neun Kollegen in Wien. Angaben zum Vermögen, das für Kunden aus Deutschland und Österreich verwaltet wird, veröffentlicht das Unternehmen dem Sprecher zufolge seit einiger Zeit "auf Anfrage". Breit kommuniziert wurde diese Zahl bislang aber nicht. Früher wurde sie überhaupt nicht veröffentlicht.

Länderchef freut sich über "sehr gutes" Wachstum
Es sei gelungen, auch in diesem Jahr in Deutschland und Österreich "sehr gut zu wachsen", sagte Länderchef Dirk Schmitz in dem Pressegespräch. Er äußerte sich auch zu den Plänen des Vermögensverwalters für das kommende Jahr. Unter anderem soll das Angebot an Nachhaltigkeitsfonds weiter steigen.

Allein 2020 habe BlackRock in Europa 40 neue aktiv gemanagte ESG-Fonds lanciert, so Schmitz. Außerdem halte man an dem Plan fest, die Zahl der nachhaltig investierenden ETFs in diesem Jahr von 70 auf 140 zu verdoppeln. 51 dieser neuen Indexfonds seien bereits am Markt, weitere würden in den nächsten Wochen folgen. Ziel sei es, den Anlegern eine breite Auswahl an ESG-Investments zu bieten, damit sie selbst entscheiden können, welche Akzente in punkto Nachhaltigkeit sie setzen möchten. Auch das Angebot thematischer Investments soll Schmitz zufolge im kommenden Jahr ausgebaut werden. (bm)

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