Logo von Institutional Money
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Vermischtes
twitterlinkedInXING

Scheidung bringt Fondsanbieter in die Bredouille

Die Wogen beim australischen Vermögensverwalter Magellan schlagen hoch: Nach der Scheidung des Gründers von seiner Ehefrau trennt sich nun auch der größte Kunde von den Australiern.

adobestock_84467263_billionphotos.jpg
© BillionPhotos / stock.adobe.com

Als ob eine Scheidung nicht genug an Tiefschlägen wäre: Bereits vor einigen Wochen machte leichte Panik die Runde, als bekannt wurde, dass sich der Gründer des australischen Vermögensverwalters Magellan Financial Group von seiner Frau trennt. Die Magellan-Aktionäre befürchteten, Hamish Douglass würde dadurch derart emotional belastet, dass er kaum noch Aufmerksamkeit für das Kerngeschäft aufbringen könnte. Darüber berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Zudem sei nach wie vor offen, wie viele Aktien Douglass‘ Frau am Unternehmen hält.

Am 20. Dezember geriet der Aktienkurs dann nochmal deutlich unter Druck. Die Anteilscheine fielen um 33 Prozent und büßten damit auf einen Schlag fast zwei Milliarden australische Dollar ein (1,26 Mrd. Euro). Grund dafür war diesmal nicht etwa ein weiterer Ehekrach bei Mitgliedern der Führungsriege, sondern der Weggang des bis dato größten Kunden: Der britische Vermögensmanager St. James’s Place hatte den Australiern sein Mandat im Volumen von 23,3 Milliarden australischen Dollar entzogen. Auch wenn Douglass laut FAZ in einem Rundschreiben darauf hinwies, dass seine Firma immer noch mehr als 150 institutionelle Beziehungen pflege und den Verlust locker verkraften könne, machte das britische Einzelmandat nicht weniger als zwölf Prozent des Geschäfts aus.

Morningstar beruhigt Anleger
Das Analysehaus Morningstar bleibt indes gelassen: Auch wenn der Verlust des Mandats "erhebliche Auswirkungen" auf die börsennotierte Muttergesellschaft hat, dürften "die Folgen für das Management der zugrundeliegenden Anlagestrategien von Magellan begrenzt sein." Die wichtigste Konstante: Es habe bisher keine Änderungen im Investmentteam gegeben. (fp)

twitterlinkedInXING

News

Institutional Money Kontakt
Logo von Institutional Money
Institutional Money
c/o FONDS professionell Multimedia GmbH, Landstrasser Hauptstraße 67, EG/Hof, 1030 Wien

Telefon: +43 1 815 54 84-0
Fax: +43 1 815 54 84-18
E-Mail: office@institutional-money.com

Redaktion Köln:
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: +49 221 33 77 81-0
Telefax: +49 221 33 77 81-19
 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren