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Robert Bosch begab Schuldschein in Höhe von zwei Milliarden Euro

Die Robert Bosch GmbH hat einen Schuldschein im Volumen von zwei Milliarden Euro begeben, was fast ein Rekordwert für den deutschen Schuldscheinmarkt darstellt. Der Autozulieferer will mit den Erlösen die Liquidität stärken angesichts einbrechender Autoabsatzzahlen und Coronavirus-Sorgen.

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© Frog 974 / stock.adobe.com

Ein guter Firmenname hilft bei der Emission von Schuldscheinen. Das gilt jedenfalls für die Robert Bosch GmbH, die einen Schuldschein in Höhe von zwei Milliarden Euro emittierte. Die Papiere haben eine Laufzeit von 20 Jahren. Wegen Überzeichnung wurde das ursprünglich geplante Emissionsvolumen von 500 Millionen Euro aufgestockt, berichtet "Bloomberg News".

Die Transaktion sei laut Bloomberg die größte Schuldschein-Emission seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie und unterstreiche die Attraktivität eines Marktes, der traditionell auch in Phasen mit Volatilität als stabile Finanzierungsquelle gilt. Bosch unterzeichnete im April auch eine revolvierende Kreditfazilität von drei Milliarden Euro, nachdem Unternehmen auf der ganzen Welt ihre Finanzmittel angesichts eines Virus-bedingten Konjunktureinbruchs stärkten.

In dieser globalen Coronavirus-Krise seien finanzielle Sicherheitsvorkehrungen wichtig für die Rentabilität und Unabhängigkeit der Bosch-Gruppe, erklärte Finanzvorstand Stefan Asenkerschbaumer. Das Tempo, mit der das Papier des Emittenten in solch schwierigen Zeiten aufgenommen wurde, sei ein klarer Vertrauenbeweis in das Unternehmen, fügte er hinzu.

Bosch, die auch Covid-19-Tests herstellt, begann im letzten Monat mit der Vermarktung der Emission. BNP Paribas und Landesbank Baden-Württemberg sind die führenden Banken.

Die Transaktion ist die drittgrößte, die jemals am Schuldscheinmarkt platziert wurde. Ein weiterer deutscher Autozulieferer, ZF Friedrichshafen, hat die beiden größeren Emissionen begeben. Die größte hatte ein Volumen von 2,2 Milliarden Euro und fand im Jahr 2015 statt, berichtet Bloomberg. (aa)

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