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Wirtschaftsweiser Lars Feld beim Investmentforum in Frankfurt

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So treiben Aktivisten die Vorstände durch den HV-Ring – Teil 1

Die jährlichen Aktionärstreffen sind keine kuscheligen Veranstaltungen mehr. Private und professionelle Anleger tendieren dazu, die Entscheidungen des Managements bezüglich eingehaltener Governance- und Nachhaltigkeitskriterien zu hinterfragen, zeigt eine Analyse von INSTITUTIONAL Money.

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Abstimmen, um im Rahmen der Hauptversammlung möglichst viel Einfluss auf den Kurs des Unternehmens und idealerweise der Aktie zu haben – welche Trends es weltweit gibt und welche Engagement-Strategie das größte Fondshaus Deutschlands fährt – einfach weiterklicken!

Hauptversammlungen (HVs) sind die Bühne, auf der sich Stücke von endloser Langeweile ebenso abspielen können wie dramatische Gemetzel shakespearehaften Ausmaßes. In den vergangenen Jahren hat sich das Pendel eher Richtung Shakespeare bewegt: Denn Anleger und Investoren tendieren immer stärker dazu, die Entscheidungen des Managements bezüglich eingehaltener Governance- und Nachhaltigkeitskriterien zu hinterfragen – entsprechend stark hat die Zahl der Abstimmungsanträge durch Aktionäre zugenommen.

Die Redaktion von INSTITUTIONAL Money hat vor diesem Hintergrund versucht, die globale HV-Aktivisten-Szene anhand einiger erhellender Grafiken zusammenzufassen – und ist dabei auf die eine oder andere überraschende ­Erkenntnis gestoßen. Etwa die, dass es in den USA weder große Hedgefonds noch etablierte institutionelle Investoren sind, die das Geschehen auf HVs bestimmen, sondern vielmehr extrem entschlossene Einzelkämpfer.

Ebenfalls auffällig erscheint der weltweite Trend, das Research, das einem informierten HV-Voting zugrunde liegen sollte, an eigens da­rauf spezialisierte Consulter auszulagern. Kritiker fürchten bereits eine "McDonaldisierung" des Abstimmungsverhaltens.

Abgerundet wird das Bild durch eine Case Study rund um das mächtigste Fondshaus in Deutschland, die DWS: Wie oft steigt der Asset Manager gegen das Management in den Ring, und welche Ziele wollen die Manager dann ­eigentlich umgesetzt sehen?

Im ersten Teil des Shareholder Engagement-Schwerpunktes widmen wir uns europäischen Trends sowie der Frage, wie und unter welchen Voraussetzungen das größte Fondshaus Deutschlands seine aktivistischen Strategien umsetzt. (hw)

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