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RBI gründet Corporate-Venture-Capital-Gesellschaft Elevator Ventures

Das Investitionskapital von 25 Millionen Euro soll eine Kapitallücke am Markt schließen. Dabei liegt der Fokus auf strategischen Direktinvestitionen in ausgewählte Fintechs, Co- Investments sowie Investments in Venture Capital (VC)-Fonds.

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„Elevator Ventures ist der nächste Schritt in unserer gruppenweiten Innovationsstrategie“, bringt es Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI, auf den Punkt. „Wir planen schon bald, mit Elevator Ventures erste Akzente zu setzen und innovative Geschäftsmodelle und neue Technologien zu fördern.“ 
© Verein Respekt.net/APA-Fotoservice/Langegger Fotograf/in: Günther Langegger

Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat eine Corporate-Venture-Capital-Gesellschaft (CVC-Gesellschaft) namens „Elevator Ventures“ gegründet, der sie 25 Millionen Euro an Investitinskapital zur Verfügung stellen wird. 

Elevator Ventures schließt Kapitallücke 
Der Fokus von Elevator Ventures liegt auf strategischen Direktinvestitionen in “laterstage
Fintechs“, Co-Investments mit Partnerinvestoren sowie Investments in VC-Fonds. Bei later-stage Fintechs handelt es sich um junge, technologiegetriebene Unternehmen aus der Finanzbranche, die bereits mit eigenen Produkten oder Dienstleistungen am Markt sind. Der Begriff „later-stage“ beschreibt die Abgrenzung zu „early-stage“ Startups und bereits erfolgreich am Markt etablierten „late-stage“ Unternehmen.

Ziel der Investitionen in diese later-stage Fintechs ist es, sie bei der weiteren Skalierung ihrer Geschäftsmodelle zu unterstützen. Die RBI kann sich vor allem mit ihrer mehr als 30-jährigen Expertise in Zentral- und Osteuropa (CEE) und ihrem dortigen innovationsstarken Netzwerk aktiv einbringen, um so Fintechs bei der Expansion in diese dynamische Region zu begleiten. Hannes Cizek, Head of Group Digital Banking der RBI, betont die Bedeutung für den österreichischen Finanzplatz: „In Österreich fehlt es derzeit an Wachstumskapital, um in jene Startups zu investieren, die bereits in einer späteren Entwicklungsphase sind, erste Markterfahrung gesammelt haben und nun Kapital brauchen, um weiter erfolgreich zu wachsen. Diese Kapitallücke will Elevator Ventures schließen.“ 

Gleichzeitig kann die RBI ihren 16,6 Millionen Kunden Zugang zu den neuesten Bankprodukten und Dienstleistungen ermöglichen. Zusätzlich will die RBI von den geplanten Co-Investments mit Partnerinvestoren sowie Investments in VC-Fonds profitieren. 

Nächster Schritt in der Innovationsstrategie der RBI 
Nach dem erfolgreichen „Elevator Lab“, dem mittlerweile größten Fintech-Accelerator-Programm der CEE-Region, war es für die RBI ein logischer Schritt, nun auch auf der Investment-Seite tätig zu werden. So kann sie nicht nur Folgeinvestments für die Teilnehmer des Accelerator-Programms in Aussicht stellen, sondern durch die große Nähe zu Fintech-Ökosystemen auch in besonders attraktive Unternehmen investieren. 

Geschäftsführer von Elevator Ventures, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der RBI,
sind Hannes Cizek (Leiter Group Digital Banking, RBI) und Thomas Muchar (Leiter
Austrian Equity Investments, RBI). Interessierte Fintechs können über die Website mit dem Team von Elevator Ventures in Kontakt treten. (kb)

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