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Raghuram Rajan: Die größte Gefahr einer Finanzkrise kommt ...

... diesmal nicht von den Banken, meint der indische Top-Ökonom Raghuram Rajan. Der ehemalige IWF-Chefökonom ortet zwei Hauptverdächtige als potenzielle Auslöser einer neuen Finanzkrise. Um wen es sich dabei handelt und wie er die Lage der Weltwirtschaft sieht, erfahren Sie in der Bildgalerie.

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Eine Rückkehr zum No-Bail-out-Prinzip hält Rajan für relativ aussichtslos. Die Europäer müssten sich nach vorne bewegen. Gleichzeitig müsse man dabei aber die Menschen mitnehmen.

Ob es in diesem Zusammenhang ein guter Ansatz sei, die Ideen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron (Anm.: im Bild mit Kanzlerin Angela Merkel) umzusetzen – darauf will sich Rajan nicht festlegen.

Vielmehr müsse man paneuropäische Strukturen aufbauen, beispielsweise eine paneuropäische Einlagensicherung. Hinzu käme eine strengere Durchsetzung einer neuen Version des Stabilitäts- und Wachstumspakts und eine Einigung darüber, wie viel grenzüberschreitende Unterstützung es geben soll. All diese Dinge müssten ausgearbeitet werden, um ein Gebilde zu schaffen, das mehr den Vereinigten Staaten von Europa ähnelt als einer Europäischen Union.
© Dario Pignatelli / Bloomberg

Der indische Top-Ökonom Raghuram Rajan war einer der wenigen, der die Finanzkrise rechtzeitig, von den Ursachen her korrekt und puncto Timing präzise vorhergesagt hat. Im Vorfeld des Institutional Money Kongress, für den der ehemalige IWF-Chefökonom als einer der Star-Referenten gewonnen werden konnte, hat er der "NZZ" ein Interview gegeben, dessen Kernaussagen wir im Rahmen der oben angeführten Bildgalerie zusammengefasst haben. In gewohnter Manier umreißt er darin messerscharf die wichtigsten Herausforderungen für die Weltwirtschaft.



Der indische Topökonom Raghuram Rajan ist es gewohnt, sich im Zentrum ökonomischer Macht zu befinden – aber auch die dort stattfindenden Vorgänge zu hinterfragen. So warnte Rajan im Jahr 2005 als Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, damals noch gegen den Mainstream, vor einer drohenden Banken- und Finanzkrise. Als Präsident der indischen Notenbank warnte er den Premier vor der Einschränkung des Bargeld-Verkehrs. Wieder zu recht. Derzeit lehrt  Rajan in Chicago und gilt als aussichtsreicher Kandidat für den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Im Rahmen seines Vortrages "Marktversagen: Wie man es erkennt – und nützt" wird der Starökonom nicht zuletzt Fragen wie diesen nachgehen: Welcher Politiker trifft gerade die nächste Fehlentscheidung? Und welche Vorkehrungen sollte man treffen? Zu Kongress und Vortrag anmelden können Sie sich entweder hier, oder über den angeführte Anmelde-Button.




Zwei Hauptverdächtige für einen Lehman-Moment

Neben seinen Prognosen zur zukünftigen Ausrichtung der US-Notenbank Federal Reserve und der Zukunft der Euro-Zone hat er auch zwei Hauptverdächtige als potenzielle Auslöser einer neuen Finanzkrise ausgemacht. Eines vorweg: Es handelt sich diesmal nicht um den Banken-Sektor. Aus welchen zwei Richtungen sich ein Szenario à la 2008 kommen könnte, erfahren Sie im Rahmen der oben angeführten Bildstrecke. Auf eine tiefer greifende Analyse durch den Ökonomen darf man sich am 27. Februar am Institutional Money Kongress freuen. (hw)

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