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Pfandbriefbank verkauft Anteil an Fintech-Tochter an Franzosen

Die Deutsche Pfandbriefbank veräußert einen Anteil an einem Tochterunternehmen und setzt damit einen Schritt wie Mitbewerber Aareal.

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© putilov_denis / stock.adobe.com

Die Deutsche Pfandbriefbank verkauft eine Beteiligung von 28,5 Prozent an ihrer Fintech-Tochter Capveriant an das staatliche französische Finanzinstitut Caisse des Dépôts. Zum Kaufpreise machten die Parteien auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg, die darüber berichtet, keine Angaben.

Plattform für Institutionellle und die öffentliche Hand
Die Kooperation soll das Wachstum von Capveriant in Deutschland und Frankreich vorantreiben, wie die Pfandbriefbank am Mittwoch mitteilte. Die Tochter betreibt eine digitale Plattform, die öffentliche Kreditnehmer und institutionelle Investoren zusammenbringt.

Aareal Bank erzielte Veräußerungsgewinn
Vor kurzem hatte der Konkurrent Aareal Bank bereits einen 30 Prozentanteil an der IT-Tochter Aareon an den Finanzinvestor Advent International veräußert. Der Kaufpreis lag bei rund 260 Millionen Euro in bar, wobei Aareal einen Veräußerungsgewinn von rund 180 Millionen Euro erzielte.

Die deutlich kleinere Capveriant bleibt “offen für weitere Kooperationen mit lokalen Teilnehmern im Markt für öffentliche Finanzierungen und treibt diese aktiv voran”, hieß es. Eine Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in Europa werde erwogen.

Die Plattform war 2018 in Deutschland gestartet. Sie weitete ihr Angebot 2019 auf den französischen Markt aus. In den vergangenen Monaten hatte es laut Mitteilung ein “exponentielles Userwachstum” gegeben. (aa)

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