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Pfandbriefbank erhöht Mitarbeiterpräsenz, weitere Dividende geplant

Die Deutsche Pfandbriefbank will die Anwesenheit ihres Personals im Büro steigern. Zusätzlich wird überlegt, für 2020 eine weitere Dividende auszuschütten.

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© 4th Life Photography / stock.adobe.com

Die Deutsche Pfandbriefbank  will die Anwesenheit im Büro wieder stärker erhöhen. Bis zum Anfang des 4. Quartals solle die Präsenz deutlich hochgefahren werden, sagte Vorstandschef Andreas Arndt am Mittwoch bei der Vorstellung der Zahlen zum zweiten Quartal. Derzeit liege die Büro-Quote noch bei deutlich unter 50 Prozent, für den Herbst prognostizierte er einen Anteil von 50 bis 70 Prozent. Die Gespräche mit den Arbeitnehmern dazu liefen allerdings noch. Darüber informiert Bloomberg.

Mitte Juli hatte bereits die DekaBank erklärt, sie wolle ab Ende August die Büro-Quote auf bis zu 50 Prozent hochfahren. Bislang hatte das Unternehmen die Obergrenze bei 30 Prozent gezogen, wobei die maximal mögliche Büro-Belegung nicht voll ausgeschöpft wurde. In vielen deutschen Banken war der Home-Office-Anteil angesichts der Covid-Pandemie lange Zeit deutlich erhöht.

Weitere Dividendenausschüttung
Ebenfalls im vierten Quartal will die Pfandbriefbank eine Entscheidung über eine weitere Dividendenausschüttung für 2020 treffen, wie sie am Mittwoch weiter erklärte. Die Europäische Zentralbank hob am 23. Juli die allgemeinen Beschränkungen zu Dividendenzahlungen zum 30. September auf. Im Mai hatte die Pfandbriefbank bereits 36 Prozent des den Stammaktionären zurechenbaren Gewinns nach Steuern ausgeschüttet.

Im 1. Halbjahr konnte die Bank ein Vorsteuerergebnis von 114 Millionen Euro erzielen, nach 30 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten 2020.

Ende Juli hatte die Pfandbriefbank die Prognose für den Vorsteuergewinn im laufenden Gesamtjahr auf 180 bis 220 Millionen Euro angehoben, verglichen mit der vorherigen Erwartung von mindestens 155 Millionen Euro. Im 2020 verdiente die Bank auf dieser Basis 154 Millionen Euro. Zugleich warnte sie vor Unsicherheiten zu Risikovorsorgebedarf im zweiten Halbjahr. (aa)

 

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