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OeNB bestellt Ex-Weltbank-Direktor als Nachfolger von Ewald Nowotny

Der Nachfolger von Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny steht fest. Erwartungsgemäß wurde der von der FPÖ vorgeschlagene international anerkannte Experte Robert Holzmann im Ministerrat nominiert. Sein Vize wird Gottfried Haber.

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Robert Holzmann
© Robert Holzmann via Wikipedia

Auf Vorschlag von Finanzminister Hartwig Löger hat der Ministerrat am Mittwoch das neue Direktorium der OeNB nominiert. Robert Holzmann folgt auf Ewald Nowotny als Gouverneur der OeNB. Neuer Vize-Gouverneur wird Gottfried Haber, der mit Unterstützung der ÖVP in das Direktorium kommt.

Holzmanns Nominierung war bereits vor Monaten durchgesickert. Am gestrigen Dienstag, hatte der OeNB-Generalrat schließlich den Vorschlag für das neue Direktorium erstellt, der heute im Ministerrat abgesegnet wurde. Die Funktionsperiode von Ewald Nowotny, der einst mit einem Ticket der SPÖ kam, läuft nach elf Jahren aus. Neben Holzmann und Haber ziehen noch Thomas Steiner (ÖVP) und Eduard Schock (FPÖ) neu in das Direktorium ein. Ernannt werden die Mitglieder von Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Ökonom und Pensionsexperte
Robert Holzmann (69) ist ehemaliger Direktor der Weltbank (1997 bis 2011). Er studierte Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Graz, Grenoble, Bristol und Wien. Er war ao. Professor an der Universität Wien und ordentlicher Professor an der Universität des Saarlandes sowie Direktor des dortigen Europainstituts. Holzmann, der unter anderem als Ökonom bei der OECD in Paris und beim IWF in Washington tätig war, gilt als Pensionsexperte.

Der neue Vizegouverneur Gottfried Haber absolvierte ein Studium der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien und promovierte dort zum Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Der 46-jährige Ökonom ist langjähriges Mitglied des Generalrates der OeNB und seit 1. November 2018 Präsident des Fiskalrates.

Gleichzeitig ist er an der Donau-Universität-Krems als Leiter des Zentrums für Management im Gesundheitswesen tätig und Vizedekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin, wie es in einer Aussendung des Finanzministeriums heißt.

Finanzmathematiker Steiner
Der gebürtige Niederösterreicher Thomas Steiner absolvierte ein Studium der Technischen Mathematik an der TU Wien und dissertierte ebendort in Finanzmathematik. Seit 2013 ist der 39-jährige Steiner Geschäftsführer der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA), die für das Schuldenportfoliomanagement und die Kassenverwaltung des Bundes zuständig ist.

Eduard Schock (59) absolvierte die Studien der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien. Anschließend war er als Universitätsassistent an der Abteilung für Wirtschaftsrecht tätig. Danach war er Büroleiter des Staatssekretärs im Finanzministerium. Ab 1991 arbeitete Schock im Bereich Risikomanagement, Treasury sowie als Analyst im Länderresearch bei der CA-BV (später Bank Austria). Zuletzt war er als Stadtrat Mitglied der Wiener Landesregierung. (eml)

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