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Finanzmarkt-Ausblick 2020

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Ö: Allianz Gruppe ordnet Vermögensverwaltung neu

Die Allianz Investmentbank und ihre 100-Prozent-Tochter Allianz Invest KAG werden in Österreich fusioniert. Durch die strategische Neuausrichtung will man sich künftig auf die Kernkompetenzen im Asset Management konzentrieren.

Martin Bruckner, Sprecher des Vorstandes der Allianz Investmentbank AG.
Martin Bruckner, Sprecher des Vorstandes der Allianz Investmentbank AG. 
© Allianz

Die Allianz Elementar Versicherung bündelt ihre Aktivitäten im Bereich der Vermögensverwaltung in Österreich und fusioniert die Allianz Investmentbank mit ihrer 100-Prozent-Tochter Allianz Invest KAG. Ziel der Zusammenführung ist eine strategische Neuausrichtung, die eine Konzentration auf die Kernkompetenzen im Asset Management im Fokus hat. 

Die Allianz Investmentbank konzentrierte sich bisher auf das Depot- und Einlagengeschäft sowie auf den Vertrieb von Investmentfonds – vor allem für die hauseigenen Fonds. Die Allianz Invest KAG verwaltet 134 Investmentfonds mit einem Gesamtvolumen von mehr als zwölf Milliarden Euro. Damit zählt sie gemessen am Volumen zu den Top 5 der österreichischen Fondsgesellschaften. 

Strategischer Partner gesucht
Die Zusammenführung der beiden Gesellschaften ist laut Allianz angesichts des erheblichen Aufwandes und der hohen Investitionen, die für die Modernisierung der IT-Infrastruktur, der Digitalisierung sowie der Umsetzung der regulatorischen Anforderungen notwendig. Im Zuge der Neustrukturierung wird sich die Allianz Gruppe Österreich im Bereich Asset-Management in Zukunft auf die Vermögensverwaltung fokussieren, die eine wesentliche Kernkompetenz ist und bleibt. Für das Depotbankgeschäft wird ein strategischer Partner gesucht.

"Für unsere Kundinnen und Kunden ändert sich im ersten Schritt nichts. Sobald ein neuer Partner an Bord ist, werden wir sie umgehend über die Änderungen informieren", erklärt Martin Bruckner, Sprecher des Vorstandes der Allianz Investmentbank AG. 

30 Mitarbeiter sollen abgebaut werden
Im Zusammenhang mit der Fusionierung sollen laut Allianz auch rund 30 Arbeitsplätze bis voraussichtlich Ende 2020 wegfallen. "Für die Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze bedauerlicherweise nicht erhalten werden können, werden einvernehmliche Lösungen gesucht und ein umfassender Sozialplan erarbeitet", erklärt die Versicherung. (gp)

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