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Nuveen erhält Riesenmandat von deutschem Pensionsfonds

Ein deutscher Pensionsfonds erteilt dem US-amerikanischen Asset Manager Nuveen ein 350 Millionen Euro schweres Individualmandat für eine Schwellenländeranleihenstrategie in Lokalwährung. Diese Mandatierung hat einen guten Grund, der mit dem aktuellen Zinsumfeld zusammenhängt.

Romina Smith, Nuveen
Romina Smith, Nuveen
© Nuveen

Nuveen verwaltet zukünftig 350 Millionen Euro eines deutschen Pensionsfonds im Rahmen eines Individualmandats für in Lokalwährungen denominierte Schwellenländeranleihen. Darüber informiert der Nuveen, der Vermögensverwalter der amerikanischen Teachers Insurance and Annuity Association (TIAA), in eigener Sache. Der Name des Pensionsfonds wurde nicht genannt.

Mit über dreißig Jahren Erfahrung im Bereich Schwelländeranleihen, verwaltete Nuveen in dieser Assetklasse zuletzt ein Vermögen von rund 14 Milliarden US-Dollar (Stand 31. Dezember 2019). In Summe verwaltet Nuveen über alle Assetklassen ca. eine Billion US-Dollar (Stand 31. März 2020) und ist in 27 Ländern tätig.

Disziplinierte EMD-Strategie
Nuveens Angebotsspektrum basiert auf einem laut eigenen Angaben aktiven und disziplinierten Investitionsprozess, der sowohl in auf Hartwährungen als auch Lokalwährungen denominierte Staats- und Unternehmensanleihen investiert. Abseits von Individualmandaten bietet Nuveen in dieser Assetklasse Anteilsklassen für institutionelle Investoren sowie UCITS-Anteilsklassen für Privatanleger.

"Als Vermögensverwalter einer der weltweit größten Pensionskassen, verfügen wir seit Jahrzehnten über Erfahrung in dieser Anlageklasse und sind stolz, unsere Erfahrung mit anderen Pensionskassen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, teilen zu dürfen. Das Mandat spiegelt das Vertrauen in unsere Fähigkeiten in dieser Anlageklasse wider, für das wir uns herzlich bedanken", erklärt Romina Smith, Managing Director, Head of Central Europe, International Advisory Services bei Nuveen

Smiths Einschätzung nach werde das Niedrigzinsumfeld noch länger andauern: "VAG-Investoren sehen sich daher zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, Alternativen zu finden, die ihnen bei einem adäquaten Rendite-Risiko-Profil eine konstante Rückkopplung bieten.Wir sehen daher seit geraumer Zeit eine deutliche Nachfrage nach unterschiedlichen Fondsstrukturen und -lösungen für Schwellenländeranleihen – zu Recht. Die Anlageklasse bietet aus unserer Sicht nach wie vor Ertragspotenzial, für das Investoren nur eine marginale Verschlechterung des Risikoprofils akzeptieren müssen. Sie bietet zudem eine große Auswahl, die es dem Portfoliomanager ermöglicht, breit über Staats- und Unternehmensanleihen zu diversifizieren und das in allen Währungen." (aa)
 

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