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Nächste Übernahme: Frankfurter Volksbank wird Fusionsfieber nicht los

Die Frankfurter Volksbank wächst weiter. Kaum ist die Fusion mit der Volksbank Griesheim in Angriff genommen worden, verkündet die zweitgrößte deutsche Volksbank einen erneuten Zusammenschluss. Diesmal fusioniert man mit der Vereinigten Volksbank Maingau.

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Der Chefin der Frankfurter Volksbank, Eva Wunsch-Weber, kann man nicht vorwerfen, dass sie die Hände in den Schoß legt. Für die hessische Bank ist der Zusammenschluss mit der Volksbank Maingau bereits die 17. Fusion innerhalb von knapp 20 Jahren. So wurde erst Ende April die Fusion mit der Volksbank Griesheim verkündet.

Durch den erneuten Zusammenschluss entsteht ein Schwergewicht im genossenschaftlichen Bankensektor. Die Frankfurter bringen rund 9,2 Milliarden Euro an Bilanzsumme in die "Ehe“ mit ein, während die Maingauer rund 1,9 Milliarden Euro beisteuern. Mit einer kumulierten Bilanzsumme von rund 11,1 Milliarden Euro liegt das neue Institut nur noch knapp hinter der Berliner Volksbank, die mit 12,5 Milliarden Euro die größte Volksbank Deutschlands ist.

Obwohl die Maingauer der kleinere Partner sind, sollen sie eine gewisse Eigenständigkeit behalten. So wird das Geschäftsgebiet der Volksbank Maingau als eigenständiger Regionalmarkt nach Außen unverändert in Erscheinung treten. "Genauso wie die regionale Ausrichtung der Vereinigten Volksbank Maingau wird auch die Präsenz der Vorstandsmitglieder vor Ort erhalten bleiben. Vertraglich vereinbart ist, dass eine qualifizierte Beratung für die Kunden innerhalb von zehn Fahrminuten zugänglich sein wird“, bekräftigt Michael Mengler, aktueller Vorstandschef in Maingau.

Nach erfolgter Verschmelzung erhalten alle Mitarbeiter eine fünfjährige Arbeitsplatzgarantie. Auch die drei Vorstandsmitglieder aus Maingau müssen sich keine Angst um ihre Jobs machen. Sie rücken geschlossen in den Vorstand der Frankfurter Volksbank ein. (mh)

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