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Fed Funds Futures nach der Zinswende

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Milliardenschwerer US-Asset Manager kommt nach Deutschland

American Century Investments aus Kansas City, USA, eröffnet eine Niederlassung in Frankfurt und streckt damit ihre Fühler nach Kontinentaleuropa aus. Für die Investorenbetreuung konnte ein erfahrener und vor allem bekannter Sales-Profi gewonnen werden.

Frankfurt
Frankfurt bzw. die Gelder deutscher Investoren sind das Ziel vieler ausländischer Asset Manager, die in Folge als Zeichen ihres "Commitments" auch Büros vor Ort eröffnen.
 
© jotily / stock.adobe.com

Auf den Radarbildschirmen professioneller Marktteilnehmer taucht ein neuer Vermögensverwalter auf: American Century Investments. Der rund 170 Milliarden US-Dollar schwere Asset Manager, der rund 1300 Mitarbeiter hat, stammt aus Kansas City und eröffnet nach Niederlassungen in Metropolen wie London, Hongkong und Sydney nun auch eine Dependance in Frankfurt am Main.

Laut Managing Director Jamie Downing, der die EMEA-Region verantwortet, untermauert die Eröffnung eines deutschen Büros die internationalen Expansionsbestrebungen von American Century Investments und die derzeitige „Brexit“-Strategie. „Das ist das vierte Büro außerhalb der USA und unterstreicht das Commitment zu unseren weltweiten Kunden.“

Die Produkt-Pipeline ist gut gefüllt: Neben Aktien, Renten, Multi-Asset-Fonds werden laut Firmenwebseite Investoren auch marktneutrale Strategien im Bereich Aktien und Credits sowie ETFs angeboten.

Da American Century Investments hierzulande über keine KVG verfügt, kooperieren die Amerikaner mit der in Deutschland vor Ort vertretenen Nomura Asset Management Europe, wie britische und deutsche Medien berichten. Das hat gute Gründe: Seit Mai 2016 ist Nomura Holding mit 41 Prozent an den Amerikanern beteiligt, wie der Firmenswebseite zu entnehmen ist.

Bekannter Professional verpflichtet
Investoren aus der DACH-Region werden bei American Century Investments auf einen bekannten Namen in der Fondsbranche treffen: Volker Buschmann. Als Senior Strategic Relationship Manager für die EMEA-Region soll der 53-jährige nicht nur die Schlagzahl im Vertrieb erhöhen, sondern dabei auch die Partnerschaft zwischen Nomura und den Amerikanern unterstützen.

Der Deutsche war bis vor kurzem bei Bank J. Safra Sarasin beschäftigt. Davor arbeitete er jahrelang für M&G International. Buschmann berichtet an Brian Schappert, Global Head of Strategic Relationships, der in New York sitzt. (aa)

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