Metzler AM unterzeichnet als erster deutscher Asset Manager das....
Metzler Asset Management unterstützt als erster deutscher Asset Manager das Moratorium für Tiefseebergbau, namentlich das „Business Statement Supporting a Moratorium on Deep Sea Mining". Das soll dem Schutz sensibler Ökosysteme dienen.

Metzler Asset Management (Metzler AM) hat sich seit dem 26. August 2025 als erster deutscher Asset Manager dem internationalen „Business Statement Supporting a Moratorium on Deep Sea Mining“ angeschlossen und verstärkt damit sein Engagement für den Schutz sensibler Ökosysteme. Die Initiative basiert auf dem Engagement des World Wide Fund For Nature (WWF) und weiteren NGOs. Darüber informiert das Frankfurter Traditionshaus per Aussendung.
Rohstoffabbau verhindern
Die Risiken des Tiefseebergbaus reichen laut Metzler AM und den NGOs von irreversibler Zerstörung einzigartiger Ökosysteme über den Verlust bislang unbekannter Arten bis hin zu möglichen Auswirkungen auf das Klima. Vor diesem Hintergrund fordert das Moratorium, dass keine kommerziellen Abbauaktivitäten beginnen, solange nicht ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse über die ökologischen Folgen vorliegen.
Klares Commitment
Mit der Unterzeichnung setzt Metzler AM ein starkes Zeichen für den Schutz mariner Ökosysteme und den Erhalt der biologischen Vielfalt in den Ozeanen. Gleichzeitig unterstreicht der Asset Manager damit die starke Verankerung von Nachhaltigkeit im Investmentprozess und untermauert sein Verständnis für die Belange unterschiedlicher Anlegergruppen.
Philip Schätzle, Geschäftsführer und Leiter Vertrieb bei Metzler AM, sagt: „Viele Investoren,
insbesondere aus dem kirchlichen Bereich, beschäftigen sich bereits seit vielen Jahren intensiv mit der Frage, welchen Beitrag sie als Anleger zum Schutz der Ökosysteme in der Tiefsee leisten können. Mit Unterzeichnen des Business Statement Supporting a Moratorium on Deep Sea Mining unterstreichen wir unseren Anspruch, Verantwortung wahrzunehmen und tragen dazu bei, dass der Schutz der marinen Lebensräume auch in der Finanzwelt die notwendige Aufmerksamkeit erhält.“
Die Erklärung wird mittlerweile von 38 Staaten – darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz – sowie einer Vielzahl international tätiger Unternehmen unterstützt.
Schutz der Ökosysteme in der Tiefsee
Die Tiefsee ist das größte zusammenhängende Habitat unseres Planeten und eines der letzten
weitgehend unberührten Ökosysteme. Ihre Prozesse laufen sehr langsam, weshalb sich zerstörte Tiefseelebensräume nicht innerhalb menschlicher Zeitmaßstäbe regenerieren.
Daniel Sailer, Leiter Sustainable Investment Office bei Metzler AM: „Angesichts dieser Fragilität sehen wir es als unsere Pflicht, jede Form der Nutzung – die immer einen empfindlichen Eingriff in das geschlossene System darstellt – nur unter größter Vorsicht und wissenschaftlicher Absicherung zuzulassen. Da dies derzeit nicht gewährleistet ist, unterstützen wir das Moratorium.“
Anpassung der eigenen Anlagerichtlinien
Metzler AM hat seine Klimarichtlinie erweitert und das Thema Tiefseebergbau darin explizit verankert. Damit verstärkt der Asset Manager sein Engagement für den Schutz sensibler Ökosysteme und setzt ein klares Signal im Markt für verantwortungsbewusstes Investieren.
Metzler AM bezieht seit über 25 Jahren Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in seine
Anlageentscheidungen ein. Das Unternehmen ist seit 2012 Unterzeichner der UN Principles for
Responsible Investment (UN PRI) und ist 2021 der „Net Zero Asset Managers Initiative“ beigetreten.
Alle fundamental und diskretionär gesteuerten Aktien-, Renten- und Multi-Asset-Fonds beinhalten eine vollständige ESG-Integration. (aa)

