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LLB hat Semper Constantia Privatbank übernommen

Die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB) hat die Wiener Semper Constantia Privatbank AG (Semper Constantia) mit Sitz in Wien vollständig übernommen. Das Fondsgeschäft soll in Österreich kräftig ausgebaut werden, heißt es.

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David Brenna und Bernhard Ramsauer (r)
© Marlene Fröhlich | LuxundLumen / FONDS professionell

Am 22. Dezember 2017 hatte die LLB die Unterzeichnung eines Kaufvertrags zum Erwerb der Semper Constantia angekündigt. Plangemäß wurde die Transaktion nun formal abgeschlossen, teilte die LLB mit. Per 4. Juli 2018 hat die LLB 100 Prozent des Aktienkapitals der Semper Constantia Privatbank übernommen.

Im Gegenzug erhalten die beiden bisherigen Hauptaktionäre der Semper Constantia einen Anteil von rund sechs Prozent an der LLB, das entspricht rund 1,85 Millionen Euro LLB-Aktien. Die Behörden haben die nötigen Bewilligungen erteilt, heißt es. Hans Peter Haselsteiner hält 64 Prozent an der Semper Constantia, Erhard Grossnig 15 Prozent. Anteile halten auch CEO Bernhard Ramsauer und Harald Friedrich mit je 8,5 Prozent, Ulrich Kallausch besitzt vier Prozent (Angaben Jahresbericht 2017).

Die LLB-Gruppe ist seit 2009 mit der Tochtergesellschaft Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG am Standort Wien in der Vermögensverwaltung aktiv. Im Jahr 2017 hat die LLB Österreich einen Jahresüberschuss in Höhe von 3,9 Millionen Euro verkündet. Das Geschäftsvolumen per Ende 2017 lag bei 2,55 Milliarden Euro.

Semper Constantia verschwindet als Name
In einem weiteren Schritt wird Ende September 2018 die Semper Constantia vom Markt verschwinden: Sie wird vorbehaltlich der Genehmigung durch die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA mit der LLB Österreich zur Liechtensteinischen Landesbank (Österreich) AG fusioniert. Mit einem Kundenvermögen von über 18 Milliarden Euro entstehe dadurch die größte Vermögensverwaltungsbank Österreich, heißt es. Gabriel Brenna, Leiter Private Banking der LLB-Gruppe, wird Aufsichtsratsvorsitzender der fusionierten Bank. CEO wird der bisherige Semper Constantia-Chef Bernhard Ramsauer.

Die Übernahme der Semper Constantia eröffnet der LLB-Gruppe auch den Eintritt in den österreichischen Markt für Fondsdienstleistungen, teilen die Liechtensteiner mit. Mit der Übernahme der LB (Swiss) Investment AG in Zürich, die am 3. April 2018 abgeschlossen wurde, vollzog die LLB-Gruppe auch den Eintritt in den Schweizer Fondsmarkt. Diese firmiert seit dem 3. Mai 2018 unter dem neuen Namen "LLB Swiss Investment AG". Die LLB-Gruppe (Geschäftsvolumen rund 62 Milliarden Euro) kündigt an, dass sie ihr Fondsgeschäft nun auch in Österreich "stark" ausbauen will. (eml)

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